Bündnis 90/Die Grünen

Kreisverband Neckar-Odenwald

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Presse 2009

 

Pressemitteilung, 31. Mai 2009

Grünen - Fraktionschef Kuhn tief beeindruckt:

Louis von Adelsheim zu Kulturkonferenz nach Berlin eingeladen

 

von Klaus Brauch-Dylla

Adelsheim, Berlin. „Das Engagement von Louis Freiherr von Adelsheim für Kunst und Kultur im Landkreis Neckar-Odenwald hat mich sehr beeindruckt. Das von ihm ins Leben gerufene Kunst-Event ‚Adelsheim leuchtet’ ist ein wichtiger Beitrag zum kulturellen Leben der Region,“ zog Fritz Kuhn nach einem zweistündigen Besuch im Adelsheimer Schloss Bilanz.

 Im vergangenen Oktober hatten Mitarbeiter der JVA Adelsheim, die gemeinsam mit Jugendstrafgefangenen einer Einladung Fritz Kuhns zu einer politischen Bildungsfahrt nach Berlin gefolgt waren, Kuhns Mitarbeiter gefragt: „Machen die das hier jetzt auch?“. Anlass der Frage war die nächtliche wechselfarbige Illumination des Brandenburger Tores und anderer Wahrzeichen, die in der Hauptstadtpresse als innovative Kunstform großen Widerhall fanden. „Was Ihr hier alles habt“ entfuhr es Kuhn nun begeistert gegenüber der Grünen- Kreisvorsitzenden Christine Denz, als Louis von Adelsheim ihm die bisherigen und anstehenden Programmteile von „Adelsheim leuchtet“ am Ort des Geschehens geschildert und anhand von Dokumentationen illustriert hatte. Denz, die von Adelsheim vergangenes Jahr für einen Dokumentarfilm über die Energiewende im Neckar-Odenwald-Kreis gewonnen hatte, war beim „Adelsheim leuchtet“ - Macher gleich auf offene Ohren gestoßen, als Sie nach einem Besuchstermin für Kuhn fragen lies.

„ Mein Bruder Andreas Graf von Bernstorff, weigert sich seit über 30 Jahren sein Land für das Atommülllager Gorleben zu verkaufen und ist schon Jahrzehnte lang aktiv im Anti-Atom-Widerstand, mein Vater hat schon vor 50 Jahren mit naturgerechtem Waldbau und Einzelstammwirtschaft begonnen, die Familie Adelsheim-Bernstorff hat vielfältige Verbindungen zur Grünen Bewegung“, hieß er den Fraktionsvorsitzenden der Grünen im Bundestag am Mittwoch zu einem Arbeitsgespräch bei Adelsheimer Kartoffelsuppe willkommen. Es folgte Adelsheims engagierte Schilderung der Idee, der Beweggründe und der Umsetzung von „Adelsheim leuchtet“, die beim Berliner Spitzen-Grünen große Resonanz auslöste. Kuhn will prüfen, ob er die Einladung zur Sommerausstellung "Am offenen Herzen" im dicht gedrängten Terminkalender des Superwahljahrs unterbringen kann. Da seine aus Edelfingen stammende Frau einst als Internatsschülerin am Adelsheimer Aufbaugymnasium ihr Abitur ablegte, scheint er einen „privaten“ Besuch anzustreben.

Kuhn unterstrich die Wichtigkeit solcher gerade hinsichtlich der Einbeziehung der Bevölkerung beispielgebender Initiativen für die kulturelle Entwicklung in ländlichen Räumen und war keineswegs verwundert, dass  sich derartige Ausstellungen in der Provinz ohne materielle Hilfe von Außen nicht tragen können. Mit Louis von Adelsheim stellte er Überlegungen zur Gewinnung weiterer notwendiger Sponsoren an. Welchen Stellenwert der Besucher „Adelsheim-leuchtet“ beimisst, zeigte die Einladung, die von Adelsheim zur Grünen Kulturkonferenz „Heimat. Wir suchen noch.“ in den Deutschen Bundestag erhielt.