Bündnis 90/ Die Grünen

Ortsverband Aglasterhausen

 

 

Grüne Liste Aglasterhausen im Gemeinderat mit 2 Sitzen vertreten :

Grüne Liste Aglasterhausen, Simone Heitz und Dr. Uwe Graser

 

Grüne Liste Michelbach im Ortschaftsrat Michelbach vertreten mit 1 Sitz: Birgit Thoma, Michelbach

 

 

Bündnis 90/ Die Grünen Ortsverband Aglasterhausen

Sprecherinnen: Simone Heitz und Birgit Thoma

Kontakt

 

 

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Was wir wollen, wofür wir stehen...     

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Umwelt

Kompakte Gemeinde

Innerorts stehen Häuser und Wohnungen leer, sind Baulücken vorhanden. Wir setzen auf die Innenentwicklung unserer Ortsteile. Wir fordern die Erschließung des innerörtlichen Potentials statt der Ausweisung neuer Baugebiete. Weitere Baugebiete sind mit Folgekosten (Unterhaltung der Infrastruktur wie Wasserleitungen, Kanal, ...) für künftige Generationen verbunden, die bei dem vorhersehbaren Bevölkerungsrückgang nicht mehr finanzierbar sind.

Energie

Wir setzen uns für die Umsetzung und kontinuierlichen Weiterentwicklung des 1995 erstellten Energiekonzepts ein. In der Grund- und Hauptschule konnten in den vergangenen 5 Jahren durch entsprechende Wärmedämmung 20% Heizöl gespart werden. Setzen wir konsequent alle sich bietenden Energieeinsparungsmöglichkeiten um, sind die Klimaschutzziele von Kioto (25% Energieeinsparung) auch für Aglasterhausen erreichbar, dafür stehen wir.

Das Wasser für das Hallenbad wird mit Hilfe von Solartherme erhitzt, eine richtige Entscheidung, wie wir meinen. Wir sehen in Fotovoltaikanlagen auf kommunalen Gebäuden die konsequente Fortentwicklung (z.B. Solardach auf dem Kindergarten). Wir befürworten die Nutzung und den Ausbau aller erneuerbaren Energien. 

Hochwasserschutz

Starkniederschläge in Verbindung mit der ökologisch fatalen Bebauung der Talauen führen zu Hochwasserschäden. Wir befürworten den Bau von Rückhaltebecken, halten aber eine naturnahe Gestaltung der Becken für zwingend notwendig. Hochwasserschutz darf nicht beim Beckenbau enden. Bachtäler dürfen unter keinen Umständen weiter bebaut werden. Die Kanalisation muss im gesamten Gemeindegebiet den Erfordernissen angepasst werden.

Regenwassernutzung

Regenwasser ist wertvoll. Regenwassernutzung ist von der Gemeinde zu fördern. Dies ist auch ein Beitrag zum Hochwasserschutz.

Biotopvernetzung

Intakte und vernetzte Biotope erhalten die Vielfalt unser Landschaft, unserer Tier- und Pflanzenwelt. Dass ein schlüssiges Konzept wertvolle Hilfestellung leisten kann, zeigt seit Jahren die kommunale Biotopvernetzung der Gemeinde Aglasterhausen. Wir stehen für die konsequente Umsetzung und Weiterentwicklung des Biotopvernetzungsplans in der Ortslage und Feldflur, die Renaturierung der örtlichen Gewässer, sowie naturnahe Forstwirtschaft im Gemeindewald.

Verkehr

Fußgänger und Radfahrer

Gehwege müssen auch für Menschen mit Gehilfen, Kinderwagen und für fahrradfahrende Kinder unter 8 Jahren sicher und leicht zu benutzen sein, deshalb sind die Bordsteine an den Übergängen abzusenken. Leider ist das nicht überall der Fall, z.B. nicht zwischen Aglasterhausen und Daudenzell. Wir fordern ein gut ausgeschildertes Radwegenetz für den Kleinen Odenwald auch über Kreisgrenzen hinweg, z.B. zum Freibad nach Schwarzach und Reichartshausen.

Innerörtlicher Verkehr

Wir befürworten Tempo 30 im Ort. Die Einhaltung von bestehenden Geschwindigkeitsbegrenzungen sollte im Interesse aller Verkehrsteilnehmer- besonders der Fußgänger und Radfahrer- durch regelmäßige Verkehrskontrollen sichergestellt werden.

Der Weg zum Kindergarten und zur Schule muss sicher sein. Die Zufahrten sind verkehrsberuhigt zu gestalten. (Ampel, Spielstraße, Schranke). Sinnvoll sind Spielstassen in allen Wohngebieten.

Kreisverkehre, aber auch optische Signale auf der Straße sorgen für eine flüssige, unfallarme Verkehrsführung.

Öffentlicher Personennahverkehr

Mit der Schienenstrecke Aglasterhausen- Meckesheim ist unser Ort an das Schienenfernstreckennetz angebunden. Wir setzen uns entschieden für den Erhalt dieser Strecke ein und fordern ihre Einbindung in das S-Bahn-Netz Rhein-Neckar.

Verkehrspolitisches Denken darf nicht an der Kreisgrenze enden. Wir brauchen mehr denn je attraktive öffentliche Verbindungen nach Mosbach, Sinsheim und Eberbach. Die Busse von Heidelberg nach Reichartshausen sind bis Aglasterhausen durchzubinden.

Wirtschaft

Wir unterstützen das örtliche Gewerbe, den örtlichen Handel, die Gastronomie und kulturelle Einrichtungen. Es ist Lebensqualität zu Fuß alle Dinge des täglichen Bedarfs erreichen zu können und zeichnet eine aufstrebende Mittelpunktsgemeinde aus. Kulturelle Einrichtungen (Theater, Bibliothek) bereichern und sind ein wichtiger Standortfaktor. Die nötigen Rahmenbedingungen zu schaffen ist Aufgabe einer Gemeinde, dabei ökologische Überlegungen einzubeziehen macht zukunftsfähig und ist nachhaltig.

Soziales

Kindergarten und Schulen

Unsere Kinder sind unsere Zukunft. Die Arbeit in unseren Kindergärten wird diesem Anspruch in hohem Maße gerecht. Gerne unterstützen und begleiten wir diese wertvolle pädagogische Arbeit. Auch Kernzeitbetreuung an der Grundschule ist inzwischen ein Erfolgsmodell und bietet Kindern berufstätiger Eltern fachkundige liebevolle Betreuung. Das Projekt „PAULA“ der Naturfreundejugend ist ein erster gelungener Schritt zur Schulsozialarbeit. Diesen ersten Schritt und alle weiteren Schritte werden wir gerne begleiten.

Die Gemeinde ist Schulträger für die Grund-, Haupt- und Werkrealschule (GWRS) Aglasterhausen und die Förderschule Daudenzell. Diesen Schulen mit ihrer pädagogischen Arbeit die optimale Ausstattung zu gewähren, treten wir ein. An Bildung darf nicht gespart werden, Stundenausfälle sind zu vermeiden, das sind wir unseren Kindern schuldig, dafür setzen wir uns ein.

Räume

Kinder und Jugendliche sind keine lästigen Randgruppen, sondern haben ein Anrecht darauf, dass ihre Interessen wahrgenommen werden. Kinder und Jugendliche brauchen Räume- Räume zum sich- zurückziehen, wie Jugend- und Vereinsräume und Räume, Straßen und Plätze zum Erkunden, um sich zu begegnen und um zu wachsen.

Ältere Menschen brauchen Raum zur Begegnung, wie in z.B. in der VHS, oder das Bänkchen am zentralen Ort.

Menschen mit Behinderungen brauchen behindertengerechte Lebens- und Arbeitsbedingungen und dürfen in ihren Bedürfnissen nicht benachteiligt werden. (Der Weg im Rollstuhl ist oft weit, die Bürgerglocke fehlt.)

Alle Menschen brauchen Räume zur Begegnung, zum Leben und Arbeiten, gesunden lebenswerten Lebensraum.

Wir stehen für ein generationenübergreifendes Miteinander, für eine nachhaltige Gemeinde, getragen von dem Zusammenspiel von Ökologie, Ökonomie und sozialer Verantwortung.

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