Bündnis 90/Die Grünen

Kreisverband Neckar-Odenwald

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Aktuell 2008

 

Einwendungen zum Atommüll-Lager Obrigheim

Das Aktionsbündnis Atommüll-Lager Obrigheim hat mehrere hundert  Einwendungen zum Antrag der EnBW auf ein Zwischenlager beim Bundesamt für Strahlenschutz eingereicht.
Christine Denz, Mosbach, vom Aktionsbündnis Atommüll-Lager Obrigheim ist zufrieden: „Anfangs hatten wir Sorge, dass das Einwendungsverfahren in der Bevölkerung kaum wahrgenommen wird, da die öffentlichen Ankündigungen hierzu nur sehr spärlich waren. Doch dem Aktionsbündnis ist es gelungen, bis Ablauf der Frist am 7. Juli viele BürgerInnen zu bewegen, ihre Bedenken und Forderungen in Bezug auf das geplante Zwischenlager in Obrigheim zum Ausdruck zu bringen.“

Dies bestätigt das Bundesamt für Strahlenschutz, das von 900 Einwendungen berichtet. .„Das Genehmigungsverfahren soll dazu genutzt werden, für den Bau des geplanten Atommülllagers möglichst hohe Sicherheits-Vorkehrungen zu erreichen“, macht Charlotte Schneidewind-Hartnagel, Eberbach, ebenfalls Kontaktfrau des Aktionsbündnisses, deutlich. Die bauliche und technische Ausstattung müsse alle denkbaren Zwischenfälle berücksichtigen und eine Bedrohung durch das Austreten von Radioaktivität verhindern. Dies werde das Ziel des Aktionsbündnisses auch im Herbst beim anstehenden Erörterungstermin sein. 

Alle UnterzeichnerInnen der Einwendungen können an diesem Termin teilnehmen. „Auflagen mit höchstem Sicherheitsniveau sind für das Zwischenlager ein Muss und nicht verhandelbar“, formulieren Denz und Schneidewind-Hartnagel die Position Ihrer Gruppe. Das Aktionsbündnis wird den Erörterungstermin auch auf seiner Homepage www.atommuell-obrigheim.de bekannt geben.