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Die Neckar-Odenwälder Grünen befanden sich zu ihrer ersten Vorstandssitzung in 2006 an einem eher unüblichen Ort, nämlich in der S-Bahn auf dem Weg zum Neujahrsempfang der Heidelberger Grünen. Der prominenteste Redner dort war, Fritz Kuhn, Fraktionsvorsitzender der bündnisgrünen Bundestagsfraktion in Berlin. Er wird auch den hiesigen Wahlkampf am 20. Januar in Mosbach (20 Uhr im „Lamm“) eröffnen. Fritz Kuhn ist nach wie vor der Grüne Patenabgeordnete für den Neckar-Odenwald-Kreis. Die Landtagskandidatin Christine Böhm, Walldürn, gab einen kurzen Überblick über die breite Palette der Grünen und regional verankerten Themen. Sie reichen von der Bildung über Wirtschafts- und Arbeitsmarktpolitik bis hin zur Energiepolitik.
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„Sie wissen zwar, was sie tun, aber sie tun nicht, was sie wissen“ war der Vorstandskommentar zu den jüngsten Einlassungen von CDU-Politikern wie den Herren Oettinger, Stoiber, Glos und Koch zur Atomenergie. Sie alle wissen, dass die Erneuerbaren Energien mit 6,5% schon heute mehr zum Strom-Gesamtverbrauch beitragen als die Nukleartechnik mit 5,5%. Sie alle wissen auch, dass der Energie-Riese EnBW das Auslaufen der Atomenergienutzung akzeptiert und auf die Erneuerbaren setzt. „Wunder dauern etwas länger, aber dann geschehen sie unerwartet wie bei EnBW“, meinte Christine Böhm zu deren „Positionspapier“. Auch im Landkreis hat EnBW längst mit den Erneuerbaren ihren Fuß in der Tür, wie z. B. mit Tochter-Gesellschaften in „Z.E.U.S.“. Sonne, Biomasse & Co werden vor Ort genutzt, was den hiesigen Betrieben und Investoren zu Gute kommt. Die Gewerbesteuer wird damit automatisch anders verteilt. Sie füllt nicht kompakt den Säckel einer einzigen Gemeinde, wie bisher Obrigheim, sondern viele Kassen, wenn auch nicht so üppig. Dasselbe gilt für die Arbeitsplätze. 34.000 in der Atomindustrie bundesweit stehen allein 130.000 in der Solarbranche gegenüber. Der Grüne Kreisverband unterstützt selbstredend das Vorhaben des Landkreises, energieautark zu werden. Aber dieses bezieht sich nur auf die Privathaushalte. Das Grüne NOK-Konzept „Neue-Odenwald-Kraft“ strebt die 100%ige Versorgung aus erneuerbaren Energien an. Die Grünen Vorstandsfrauen sind überzeugt: „Das Endspiel in der Energiefrage wird in dieser Aufstellung ausgetragen: Sonne oder Atom? Es steht drei zu null.“
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