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Einsatz für „Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung“
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Christine Denz wird 60 – Leben für und in Politik und Ökologie
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Es gibt Menschen, deren Leben durch die Transformation der 68er-Generation besonders geprägt wurden. Christine Denz, die heute ihren 60. Geburtstag feiert, gehört sicherlich dazu. Durch ihre politische Arbeit für Bündnis 90/Die Grünen und als langjährige AL-Fraktionsvorsitzende im Mosbach Stadtrat wurde sie zur bekannten (und auch bekämpften) Persönlichkeit des öffentlichen Lebens. Im gemeinsamen Gespräch blickt sie auf Jahrzehnte ihrer Arbeit für einen gesellschaftlichen Wandel zurück. Schnell wird deutlich, dass die Sonderschullehrerin diese Arbeit immer auch als Anlass zur persönlichen Veränderung betrachtete. Auf vielen Ebenen bedeuteten ihre Aktivitäten Reflektion über das eigene (Rollen-)Verhalten und das für sie bestimmende große Thema „Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung“.
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Hier wurde Christine Denz schnell zur Fachfrau. Ihr Herzensanliegen ist bis heute die praktische Arbeit, auch um Beispiel zu geben. Das gilt für die Kommunale Frauenarbeit, das betrifft ihren Einsatz in der Bürgerinitiative für die Abschaltung des KWO, das gilt auch für ihren heutigen Tätigkeitsschwerpunkt, die Förderung alternativer Energiekonzepte, hier insbesondere als Vorsitzende des Vereins S.U.N. e. V.
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Christine Denz sieht sich stark durch ihre ungebundene Kindheit in Soltau in der Heide geprägt. Diese erlebte „Freiheit“ wurde zu einem Grundmotiv ihres Lebens. Bald schloss sie sich den Bewegungen der Zeit an – APO, Feminismus, der konziliare Prozess. Im Rückblick war es manchmal schwierig, andere mitzuziehen, aber heute sagt sie lapidar: „Ich konnte nicht anders“.
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Oft stand sie im Zentrum der Aufmerksamkeit, sah sich dabei auch mit unfairen Methoden konfrontiert. Vieles, für das sie früher attackiert wurde, wird heute vom ehemaligen politischen Gegner seelenruhig selbst vertreten.
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Aus dem Mosbacher Gemeinderat hat sie sich 2006 nach 17 Jahren Präsenz für die Alternative Liste – davon 12 Jahren als Fraktionsvorsitzende – zurückgezogen. Ihr Engagement für den Klimaschutz hingegen ist ihr immer wichtiger geworden.
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Auf Vorbilder angesprochen fällt ihr Mahatma Gandhi ein. Politisches Tun ohne ethischen,
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ja spirituell-religiösen Bezug macht in ihren Augen keinen Sinn. Vielleicht holt sie hier auch einen Teil ihrer Kraft, um ihren Zielen gerecht zu werden: im Beruf ihre engagierte Tätigkeit in der Sonderpädagogik; die Familie mit den drei Töchtern sollte nicht zu kurz kommen; und ihre ehrenamtlichen politischen und ökologischen Tätigkeiten machten sie zur Frau des öffentlichen Lebens, von Vielen geschätzt und um Rat gefragt.
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In letzter Zeit wurden ihr ihre journalistischen Aktivitäten immer wichtiger, sie ist bereits als Buchautorin in Erscheinung getreten. Der von ihr verfasste Reader „Ganz Schön Anders“ zielt ins Herz ihres Engagements, indem er die Frage reflektiert: wie müssen wir unser Leben gestalten, damit die Menschheit eine Chance behält?
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Der Politik hat Christine Denz nicht den Rücken gekehrt – als Kreisvorsitzende für Bündnis 90/Die Grünen und als Kreisrätin will sie auch in Zukunft für Ihre Ideen arbeiten.
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Die Redaktion der Rhein-Neckar-Zeitung gratuliert und wünscht ihr alles Gute!
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Tim Krieger
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