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Es wird wohl das beherrschende Thema aller Jahresrückblicke sein. Doch bei weitem interessanter wird werden, was aus ihr wird, der stärksten weltweiten Finanzkrise seit den 30er Jahren des letzen Jahrhunderts. Milliardenschwere Rettungspakete werden geschnürt, Teile des Bankensystems verstaatlicht und es bleibt abzuwarten, inwieweit die Krise die reale Wirtschaft erreicht. Abwarten allerdings wäre die falsche Konsequenz.
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Der finanzpolitische Sprecher der Grünen Bundestagsfraktion, Dr. Gerhard Schick hat am vergangenen Wochenende auf der Bundesdelegiertenkonferenz (BDK) der Grünen in Erfurt einen Antrag eingebracht, der nicht weniger ist als das Konzept eines neuen, nachhaltigen Wirtschaftssystems. Der Antrag wurde von den 840 Delegierten mit großer Mehrheit angenommen. Darin erklären die Unterzeichner, zu denen auch Fritz Kuhn gehört, dass sich die Konsequenzen aus der Krise nicht auf einige Detailänderungen an den bestehenden Regulierungsvorschriften oder auf eine Erhöhung der Transparenz und Verbesserung der Aufsicht beschränken könne, so richtig diese Forderungen sind. Es sei jetzt an der Zeit, einen effektiven Ordnungsrahmen für die globale Wirtschaft zu schaffen, der die Märkte in den Dienst sozialer und ökologischer Entwicklung stelle, so Dr. Schick, der auf der BDK auch in den Parteirat gewählt wurde. Für die Herausforderungen des Klimawandels oder der Bekämpfung der globalen Armut sei man auch auf die Dynamik und Innovationskraft funktionierender Märkte angewiesen. Die globalen Finanzmärkte müssen wieder auf ihren eigentlichen Zweck, die Finanzierung von Investitionen, die Bereitstellung von Liquidität und die Übernahme von Risiken zurückgeführt werden.
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