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Pressemitteilung, 22. April 2007
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Grüne Kreistagsfraktion: Energie-Startberatung des Landkreises auf Betriebe erweitern
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Bund fördert ab 1. Mai massiv Wärme von der Sonne
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„Klimaschutz bedeutet in allererster Linie Energie einzusparen, durch Veränderung eingeschliffener Gewohnheiten und durch Effizienz von Geräten, Maschinen und Einrichtungen. Das ist nicht unbedingt ‚sexy’, aber wirtschaftlich vernünftig und klimabezogen unumgänglich“, so Kreisrätin Christine Denz, Mosbach. An dieser Linie entlang diskutiert die Grüne Kreistagsfraktion den Weg hin zu einer klimaverträglichen Energieversorgung auf der Basis der Erneuerbaren Energien. Dies sei notwendig und möglich, wie zahlreiche Studien zeigen. Entscheidend seien politische Vorgaben und die Änderung des Verbraucherverhaltens. „Klimaschutzlyrik gibt es genug. Wir müssen jetzt handeln“, betonte Fraktionsvorsitzende Gabriele Metzger, Dallau.
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Deshalb beschloss das Damentrio, bei der Kreisverwaltung zu beantragen, dass die „ENERGIE-Drehscheibe“ der WiNO von der Startberatung für Privatleute in einem nächsten Schritt ausgeweitet wird auf die Energiesparberatung für Betriebe. Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft vermittelt Privatleuten sog. Start-Energieberatungen durch bafa.zertifizerte Energieberater aus dem Landkreis. Davon profitieren alle: die sanierungswilligen Hausbesitzer, hiesige Handwerker, die Bauwirtschaft und Dienstleister wie Architekten und Ingenieure und nicht zuletzt die Umwelt. Die ENERGIE-Drehscheibe wurde nach einem Antrag der Grünen im vergangenen Jahr ins Werk gesetzt. Die Betriebe haben zum großen Teil einen immensen Energiebedarf. Es entweicht Wärme ungenutzt ins Freie, wie z. B. beim Friseur oder Metzger. Vielfach fehlt –nachvollziehbar - Spezialwissen, wie man Strom-, Wärme- und oft auch Kältebedarf effizienter und letztendlich kostengünstiger als bisher decken kann. Oft mangelt es auch an der Zeit, sich selber kundig zu machen, zumal der Zugang zu solchen Kenntnissen für Betriebe schwieriger ist als es mittlerweile für Privatleute ist.
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Positiv begrüßte die Kreistagsfraktion in diesem Zusammenhang die brandneue Nachricht, dass Wärme und Kühlung aus erneuerbaren Energien ab dem 1. Mai 2007 viel stärker als bisher gefördert wird. Das Bundesumweltministerium und die KfW haben neue Richtlinien für Privatleute und Unternehmen aufgelegt. Große Solarkollektoren zur Heizungsunterstützung (ab 40 qm), zur solaren Kühlung und zur Bereitstellung von industrieller Prozesswärme erhalten Tilgungszuschüsse von 30% der Investitionskosten und weiterhin zinsverbilligte Darlehen. Neu ist der „Innovationsbonus“ für Kollektor-Anlagen (20 bis 40 qm), die besonderen Qualitätsanforderungen standhalten. Damit kann die Fördersumme verdreifacht werden. Informationen unter www.kfw.de. „Das passt hervorragend zu unserem neuen Energieberatungswunsch für die hiesigen Betriebe. Der alternative Wärmemarkt wird wachsen“, so abschließend Kreisrätin Erna Schmidt, Billigheim.
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