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Wie fühlen Sie sich als Versuchskaninchen?
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Genmais-Versuchsanbau im Neckar-Odenwald-Kreis jahrelang vor der Öffentlichkeit verheimlicht!
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Die Ablehnung von gentechnisch veränderten Nutzpflanzen geht in Deutschland durch alle Schichten und politische Gruppen. Mit gentechnikfreundlicher Politik ist auch bei konservativ gesinnten Bundesbürgern kein Blumentopf zu gewinnen. Vielleicht deswegen ist die Informationspolitik der Landesregierung so skandalös unzureichend! Lesen Sie mehr in der Pressemitteilung des Kreisverbandes vom 24. 11. 2006 hier klicken
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Grüne Fraktion im Landtag will lückenlose Aufklärung!
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Landtagsabgeordnerter Hans-Ulrich Sckerl am 23. 11. 2006 hierzu:
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“Die heimlichen Genmaisversuche im Neckar-Odenwald-Kreis und in ganz Baden-Wrttemberg sind viel umfangreicher als das baden-württembergische Landwirtschaftsministerium bisher zugegeben hat. Wir fordern jetzt mit allem Nachdruck die vollständige und lückenlose Information der Öffentlichkeit!”, sagte das Grünen-MdL Uli Sckerl angesichts neuer Enthüllungen.
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Sckerl legte am Donnerstag eine Liste aus dem Bundessortenamt vor, aus der alle Versuche im Einzelnen hervorgehen. Einer der Hauptstandorte für Versuche sei Neckarmühlbach im NOK gewesen. Aus der Liste ergebe sich, dass allein dort zwischen 1998 und 2004 27 Versuche stattgefunden haben. In allen Fällen sei Genmais angebaut worden. In 19 Fällen handle es sich um die besonders umstrittene Sorte „MON 810“, bei 6 Versuchen sei die Sorte „Bt 176“ zur Anwendung gekommen. Die ersten Versuche haben danach bereits 1998 stattgefunden. Aus der Liste werde weiter die Verantwortung für die 27 Versuche deutlich: Sie seien von der Fa. „MAISADOUR“ beantragt worden. Das Land habe alle 27 Versuche zuvor genehmigt. Angesichts der Massivität der Versuche halten die Grünen die Verharmlosungstaktik der Landesregierung für gescheitert. „Den Bekundungen aus Stuttgart, Auskreuzungen seien in jedem Falle verhindert worden, glauben wir nicht“, so Sckerl. Man wisse z.B., dass die GVO veränderten Pflanzen allesamt nicht sicher vernichtet, sondern untergepflügt wurden. Bis zu 9 Jahre lang seien Landwirte, die Gemeinde und die Bürger an der Nase herumgeführt worden. Es sei unerträglich, dass Landwirten im konventionellen und Öko Landbau diese heimlichen Versuche zugemutet wurden. Dass die Gemeinde und ihr Bürgermeister nicht wüssten, was auf ihrer Gemarkung stattfindet, werfe ein besonderes Bild auf die Glaubwürdigkeit der baden-württembergischen Landwirtschaftspolitik. „Der Landwirtschaftsminister ist gut beraten, sich jetzt umgehend in Neckarmühlbach und in seinem Wahlkreis insgesamt der öffentlichen Diskussion zu stellen“, so Sckerl abschließend. Keine Frage ist für ihn, dass die Landtagsgrünen im Parlament lückenlose Aufklärung fordern.
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Quelle: Pressemitteilung von Hans-Ulrich Sckerl vom 23. 11. 2006
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Brennende Fragen!
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Die Bundestagsabgeordnete von Bündnis 90/Die Grünen Sylvia Kotting-Uhl fragt:
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... wer trägt die Verantwortung für die weitere Verwendung der Ernte von diesen Versuchsflachen?
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... wurde dem Verbraucher, und sei es nur in Form von Tierfutter, der Genmais untergejubelt?
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... wer kontrollierte die angrenzenden Felder und Naturflächen auf Verunreinigungen?
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mehr dazu in der Pressemitteilung von S. Kotting-Uhl (PDF-Datei) hier klicken
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Presse
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Fränkische Nachrichten, 25. 11. 2006
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Gen-Mais auch im Neckar-Odenwald-Kreis angebaut hier klicken
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