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Pressemitteilung, 14. April 2009
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Grüner Kreisverband begrüßt Genmais-Verbot
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Der Kreisverband von Bündnis 90/Die Grünen NOK begrüßt das heutige nationale Verbot von Landwirtschaftsministerin Inge Aigner, den gen-veränderten Mais MON 810 auszusäen und zu verkaufen. Kreisvorsitzende und Bundestagskandidatin Christine Denz, Mosbach: „Diese Entscheidung war überfällig.“ Zahlreiche wissenschaftliche Studien belegten, dass der Genmais eine Gefahr für bestimmte Tiere und Pflanzen darstelle – einzig Veröffentlichungen von Monsanto-Instituten behaupteten das Gegenteil…. So sei es auch in der Veranstaltung der landwirtschaftlichen NOK-Organisationen im Dezember 2008 in Buchen-Oberneudorf gewesen, als Prof. Andreas Schier von der Fachhochschule Nürtingen – und in Diensten von Monsanto – die Folgen des Genmais-Anbaus unverantwortlich und unter Protest vieler ZuhörerInnen verharmloste. Kreisvorsitzende Christine Böhm, Walldürn: „Nun ist diese Gefahr für die Umwelt gebannt.“ Auch die Öko-Bauern und alle anderen Landwirte, die gegen Gentechnik seien, könnten aufatmen. Fachliche Entscheidungen und Schutzklauseln über EU-Recht seien positiv wirksam geworden.
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In die Pflanze ist ein Gen gegen den Schädling Maiszüngler – einen Schmetterling – eingebaut. Bündnisse aus Umweltschutzorganisationen und den Grünen fordern seit langem ein Verbot. Durch andauernden regionalen Widerstand bekannt geworden ist ein Maisfeld bei Ladenburg. Auch die Grüne NOK-Kreistagsfraktion setzt sich seit langem für eine hiesige gentechnikfreie Landwirtschaft ein. In ihrem Antrag an die Kreisverwaltung vom 22. Februar 2006 zur Erhebung und Nutzung des Biomasse-Potentials schreibt die Fraktion: „Es muss verhindert werden, dass die Gentechnik über den Anbau von Energiepflanzen ein Einfallstor in die Landwirtschaft erhält. Statt auf den großflächigen Anbau der schnell wachsenden düngerbedürftigen Pflanzen zu setzen, müssen kleinräumige ländliche Strukturen erhalten bleiben.“
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Kreisrätin Denz abschließend: „Diese Entscheidung bedeutet ein Plus für die Verbraucherinnen und Verbraucher, sich relativ unbesorgt für regionale Produkte entscheiden zu können.“
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Christine Denz
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