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Die von der Bundesregierung jüngst beschlossene Standortschließung in Hardheim waren für eine grüne Delegation Anlass, ein intensives Informations- und Beratungsgespräch mit den Betroffenen zu führen. MdL Charlotte Schneidewind-Hartnagel, stellvertretende Fraktionsvorsitzende der grünen Landtagsfraktion in Stuttgart und gleichzeitig Betreuungsabgeordnete der NOK-Grünen, der bundeswehrpolitische Sprecher der Landtagsfraktion MdL Willi Halder, und Kreisrätin und Kreisvorsitzende der Grünen Christine Denz konferierten im Hardheimer Rathaus mit Bürgermeister Fouquet (Hardheim) und Bürgermeister Schreglmann (Külsheim), Landrat Dr. Brötel und den militärisch Verantwortlichen, den Herren Schnebelt und Möller. Das Gespräch verlief offen und konstruktiv. So wird im März 2012 der Fachminister für den Ländlichen Raum Alexander Bonde die betroffene Region besuchen, um sich persönlich einen Eindruck zu verschaffen und Unterstützungsmöglichkeiten auszuloten. Die Grünen-Abgeordneten sagten zu, sich dafür einzusetzen, dass Konversionsberatung bzw. die Erstellung eines entsprechenden Konzeptes durch ein unabhängiges Fachbüro finanziell unterstützt wird. Es gebe keine „Lösung von der Stange“, denn jeder Standort habe eigene Vorzüge und Risiken. Jedoch stehe vor allem die Bundesregierung als Verursacherin in der Pflicht. Dass nicht nur Offiziere und Soldaten samt ihren Familien betroffen sind, sondern auch rund 140 Zivilbeschäftigte im Materiallager, machte Hauptmann Möller in seinem von Verantwortung und Sorge gekennzeichneten Beitrag deutlich. Besondere Beachtung fand ebenso der Truppenübungsplatz, mit 650 ha der größte in den alten Bundesländern und gleichzeitig im Neckar-Odenwald-Kreis und im Main-Tauber-Kreis liegend. Hier regte Christine Denz eine landkreisübergreifende Zusammenarbeit an, was auf offene Ohren stieß. Charlotte Schneidewind-Hartnagel resümierte ihre Zufriedenheit mit dem Gespräch, das als Anfang zu betrachten und das ergebnisorientiert angelegt sei.
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