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Bleibt ein heißes Eisen im Neckar-Odenwald-Kreis: Die Odenwald-Transversale
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Stellungnahme von Christine Denz, Mai 2009 zur unveränderten Postion des Kreisverbandes zur “Odenwald-Transversale” hier klicken
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Positionspapier von Bündnis 90/Die Grünen, Juli 2006 hier klicken
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„Odenwald-Transversale“ – Stand der Dinge im Jahr 2005
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Der untenstehende Text stammt aus der Vorlage der Landkreis-Verwaltung, öffentliche Sitzung des Ausschusses für Wirtschaft, Umwelt und Verkehr am 9. 5. 2005. Die zuständige Kreisrätin von Bündnis 90/Die Grünen Christine Denz hat der Vorlage nicht zugestimmt. Zu ihrer Begründung lesen Sie bitte ihren Leserbrief an die Rhein-Neckar-Zeitung hier klicken
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Vorlage der Landkreis-Verwaltung: K 3972 Buchen-Adelsheim (Odenwald-Transversale)
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Bereits in den 60iger Jahren gab es eine Planung für die Bundesautobahn A 45 „Odenwald-Neckar-Alb-Autobahn“ als Verlängerung der so genannten „Sauerlandlinie“ aus dem Raum Frankfurt/Hanau durch den Odenwald in den Raum Stuttgart. Von der Landesregierung Baden-Württemberg wurde die Planung nicht weiter verfolgt. Für den NOK ging dadurch die Aussicht auf eine leistungsfähige Verkehrsinfrastruktur als entscheidender Wirtschaftsfaktor verloren.
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Der Kreistag des NOK hat schon 1986 als Ersatzmaßnahme für die entfallene Odenwald-Neckar-Alb-Autobahn (A 45) ein Konzept zur Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur sowie der schnellstmöglichen Anbindung an das Fernstraßennetz beschlossen. Ziel der Konzeption ist hierbei ein rascher Ausbau der Bundesstraßen als Zubringer zu den Autobahnen. Deshalb ist eine leistungsfähige Verlängerung der B 47 (Walldürn) bzw. Anbindung der B 27 (Buchen) an die A 81 bzw. die Umgehung Adelsheim/Osterburken (B 292) von elementarer Bedeutung.
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Für diese sog. „Transversale“ wurde im Fernstraßenkonzept des NOK 2003 bisher nur ein Planungskorridor zwischen Buchen und Osterburken festgelegt. Detailliertere Untersuchungen sind bis dahin noch nicht erfolgt, weil erst der Baubeginn der Umgehungsstraße Adelsheim – Osterburken abgewartet werden sollte.
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Nachdem nun seit 1 ½ Jahren die Umgehungsstraße Adelsheim – Osterburken im Zuge der B 292 im Bau ist und auch die Finanzierung für die Fertigstellung zwischen der Autobahn A 81 und der B 292 (Umfahrung Osterburken) gesichert ist, wird die Frage der Anbindung des Mittelbereichs Buchen/Walldürn an die Autobahn A 81 wieder aktuell.
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Unter diesem Gesichtspunkt, aber auch der Problematik der Müllanlieferung, hat der NOK bereits im Juli 2004 mit dem Ministerium für Umwelt und Verkehr Gespräche geführt. Dabei wurde die Frage diskutiert, ob der NOK als Träger der Maßnahme mit Zuschüssen aus dem Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (GVFG) rechnen könnte. Ergebnis ist, dass bis Ende 2005 mit einer noch zu erstellenden Vorplanung der Antrag auf Aufnahme in das Zuschussprogramm gestellt werden kann. Die Planungskosten für die Vorplanung in Höhe von ca. 75.000 Euro im Jahr 2005 könnten mit den veranschlagten Haushaltsmitteln bestritten werden.
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Ziel ist es – voraussichtlich im Jahr 2008 – zur Realisierung der Maßnahme ein Planfeststellungsverfahren durchzuführen. Dazu ist u. a. auch eine Umweltverträglichkeitsstudie (UVS) mit entsprechenden Fachgutachten erforderlich, die für das Jahr 2006 einen zusätzlichen Planungsaufwand von ca. 200.000 Euro erfordern. Um die weiteren Planungskosten für die Straßenplanung (Genehmigungsplanung – ca. 120.000 Euro) zu reduzieren, wird diese Planung vom Fachdienst 1.20 – Straßen selbst durchgeführt.
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Nach dem Planfeststellungsverfahren könnte der Grunderwerb über ein dann durchzuführendes Flurbereinigungsverfahren gesichert werden.
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Die Anbindung der Transversale würde direkt nach dem Tunnel des Bauabschnittes IV der Umgehungsstraße Adelsheim – Osterburken, dessen Fertigstellung Voraussetzung für den Bau der Transversale ist, erfolgen.
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Mit dem Bau der Transversale (K 3972) könnte dann voraussichtlich im Jahre 2010 begonnen werden. Bei einer Länge von 7 km und einer Talbrücke mit 250 m Spannweite ergeben sich geschätzte Gesamtkosten von ca. 13 Mio Euro. Bei einem Zuschusssatz nach GVFG von derzeit 65% ergäbe sich ein Eigenanteil des NOK von ca. 4,55 Mio Euro. Die Fertigstellung könnte dann im Jahre 2013 erfolgen.
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Beschlussvorschlag
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Der Ausschuss für Wirtschaft, Umwelt und Verkehr nimmt zustimmend zur Kenntnis. Die Verwaltung wird beauftragt, die Vorplanung für die K 3972 als Entscheidungsgrundlage für die weiteren Schritte durchzuführen.
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Abstimmung:
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Mit „Nein“ stimmten zwei (Christine Denz, Bündnis 90/Die Grünen NOK, und Gerd Teßmer, SPD). Alle anderen Ausschussmitglieder stimmten zu.
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Mehr Straßen müssen her!
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Viele Jahre ist es her: schon 1992 diagnostizierte Rainer Miksch den Straßenbauwahn der Behörden und stieg auf die Barrikaden. Ein Leserbrief aus dieser Zeit beweist es hier klicken
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