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Ein heißes Eisen im Neckar-Odenwald-Kreis: Die Odenwald-Transversale
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Positionspapier des Kreisvorstands von Bündnis 90/Die Grünen, Kreisverband Neckar-Odenwald
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Juli 2006
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Da die Informationspolitik des Landkreises leider wieder einmal in Form charmanter Salamitaktik vollzogen wird, mussten wir Vorstandsfrauen uns in einer ersten Gesprächsrunde erst einmal auf einen gemeinsamen Informationsstand zur geplanten Odenwald-Transversale bringen.
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Nach einigen Info-Veranstaltungen in den betroffenen Gemeinden, bei denen auch jeweils Grüne Mitglieder vor Ort waren und die von Seiten der Verwaltung zwar wort-, aber nur bedingt aufschlussreich geführt wurden, sind wir zu dem Ergebnis gekommen, die geplante Transversale, die unserem auf die Stärkung von ÖPNV und Schienenverkehr ausgerichteten Verkehrsleitbild widerspricht, abzulehnen.
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Der Argumentation, der Bau der Transversale sei eine notwendige Folge des Baues der B 292-Umgehung um Adelsheim, wollen wir nicht folgen, da schon der Bau dieser „großen“ Umgehung nicht in unserem Sinne war und insbesondere von der Bürgerinitiative Osterburken (BIO, Rainer Miksch) aktiv bekämpft wurde.
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Die Einwendungen gegen den Bau der Transversale werden sowohl in Form von Leserbriefen als auch in einigen Gemeinderäten vielfältig formuliert, bleiben aber in der offiziellen Darstellung, die sich ganz auf den Wirtschaftsstandort fixiert, unberücksichtigt: immenser Flächenverbrauch, hohe Bau- und Unterhaltungskosten trotz leerer öffentlicher Kassen, weitere Zunahme des Schwerlastverkehrs von der A 3 zur A 81 zur Umgehung der Autobahnmaut und nicht zuletzt eine erhebliche Umweltbelastung im Rinschbachtal und je nach Variante für die Gemeinden Hemsbach, Schlierstadt, Zimmern oder Osterburken.
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Für den Herbst haben wir unserem Grünen Finanz- und Wirtschaftsexperten MdB Dr. Gerhard Schick eingeladen, um mit uns/Euch im Rahmen einer Mitgliederversammlung das Für und Wider dieser Straßenplanungen und ihre tatschächliche/behauptete Bedeutung für den Wirtschaftsstandort N-O-K zu diskutieren.
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