Bündnis 90/Die Grünen

Kreisverband Neckar-Odenwald

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Presse 2010

 

Pressemitteilung, 20. Mai 2010

Grüne zur Entscheidung des Gemeinderats in Sachen Katzenbuckel                    

 

Die Grünen begrüßen die Entscheidung des Waldbrunner Gemeinderats, auf dem Katzenbuckel keinen Digitalfunkmasten zu errichten. „Das ist ein großer Erfolg auch für das ehrenamtliche Engagement der Bürgerinnen und Bürger in dieser Angelegenheit“, sagte die Grüne Kreisvorsitzende Christine Denz. Es sei ein starkes politisches Zeichen, dass der Gemeinderat einstimmig eine Alternativlösung beschlossen habe.

Auch Uli Sckerl, Landtagsabgeordneter der Grünen, zeigte sich erfreut über das Votum des Waldbrunner Gemeinderats. „Das ist ein guter Tag für den Naturschutz. Ein Digitalfunkmast auf dem Katzenbuckel, mitten in einem FFH-Gebiet wäre unsäglich gewesen“ so Sckerl, „es ist aber bezeichnend, dass erst das ehrenamtliche Engagement des NABU zu einer Alternativlösung geführt hat.“ Ein vom NABU in Auftrag gegebenes Gutachten habe geschafft, was sowohl das Regierungspräsidium wie auch das Innenministerium nicht vermocht haben.

Der Innenminister hatte in einer Landtagsanfrage von Sckerl noch davon gesprochen, dass es keine Alternative zu dem Standort auf dem Katzenbuckel gäbe, da sonst eine Unterversorgung bestehen würde. „Es drängt sich der Verdacht auf, dass das Innenministerium auf Teufel komm raus die billigere Alternative auf dem Katzenbuckel durchpeitschen wollte. Denn es zeigt sich ja nun, dass von Unterversorgung auch bei einer Alternativlösung nicht die Rede sein kann“, so Denz abschließend.

 

Christine Denz, Kreisrätin Bündnis 90/Die Grünen

und Hans-Ulrich Sckerl, Mitglied des Landtags