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Strukturelle Verbesserungen bei der S-Bahn und das neue Müllprojekt MBB in Buchen-Sansenhecken – diese beiden Zukunftsthemen standen im Mittelpunkt der letzten Sitzung des Grünen Kreisverbandes. Kreisrätin und Kreisvorsitzende Christine Denz berichtete erfreut, dass es ihr im Verkehr-Wirtschaft-Umwelt-Ausschuss gelungen sei, dass der Halbstunden-Takt für die S-Bahn bis Osterburken in den Entwurf des „Rhein-Neckar-Taktes 2020“ als Kreis-Forderung aufgenommen wird. Sie sei davon überzeugt, dass derart kooperatives Verhalten den Kreis voranbringe. Ferner soll u. a. der Umstieg von der S-Bahn auf die Madonnenlandbahn in Richtung Walldürn und umgekehrt verbessert werden. Derzeit sind – inakzeptable - Wartezeiten von bis zu 41 Minuten in Kauf zu nehmen.
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„Die Bevölkerung interessiert sich immer mehr für das neue Projekt MBB in Buchen-Sansenhecken“, erläuterte Christine Böhm, die Kreisvorsitzende und Kreistagsspitzenkandidatin für Buchen und Walldürn. Beabsichtigt sei die Einrichtung einer Behandlungsanlage für gefährliche und nicht gefährliche mineralische Abfälle in der früheren Rottehalle der ehemaligen MBA. Der Grüne Kreisverband und die Grüne Kreistagsfraktion greifen das top-aktuelle Thema auf und haben Dr. Mathias Ginter, den Geschäftsführer der AWN, eingeladen, darüber zu berichten. „Neues aus Sansenhecken. MBB – was steckt dahinter?“ beginnt am Montag, den 18. Mai, 20 Uhr, in Buchen im „Prinz Carl“. Anschließend findet eine Frage- und Diskussionsrunde statt. Auch externer Sachverstand ist angefragt. Darüber hinaus hat die Grüne Kreistagsfraktion einen Fragenkatalog zur MBB an Landrat Dr. Brötel eingereicht, ergänzte Christine Denz. Diese Fragen betreffen u. a. das Verkehrsaufkommen, mögliche Geruchs- und Lärmbelästigungen und die Einwirkungen der Schadstoffe auf die Arbeiter und auf die Bevölkerung. „Es geht um Transparenz und um das Einbeziehen der Bevölkerung, um letztendlich Akzeptanz zu erreichen .“ Vorgänge wie die ISKA-Mülltransporte auf der Straße, die zur Überraschung Vieler exakt am Tag nach der letzten Kommunalwahl 2004 öffentlich wurden, dürften sich nicht wiederholen, waren sich Böhm und Denz einig.
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