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Presse 2005
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Pressemitteilung, 7. 7. 2005
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Christine Böhm ist grüne Landtagskandidatin
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Auch Bundestagskandidat Tobias Stindl stellte sich vor
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v. l.: Andrea Schulz, Tobias Stindl, Christine Böhm, Foto: Barbara Klein
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Mosbach. Einmütig und einstimmig wählte der grüne Kreisverband Neckar-Odenwald-Kreis seine Landtagskandidatin für die Wahl im Frühjahr 2006: Christine Böhm aus Walldürn. Als langjährige Kreisvorsitzende bringe sie für diese Kandidatur jede Menge Erfahrung mit, so die 42jährige Bankkauffrau in ihrer Bewerbungsrede. Sie sei, als „östlicher“ Teil der grünen Frontfrauen, in allen politischen Auseinandersetzungen der letzten Jahre dafür gestanden, dass grüne Ideen nicht nur ökologisch, sondern gerade auch ökonomisch zukunftsfähig seien. Sie habe sich sowohl in der Energiepolitik wie auch in Schul- und Bildungspolitik engagiert, letzteres sehr konkret als Elternbeiratsvorsitzende, die manches durchsetzen konnte. Als Vorsitzende des Grünen Arbeitskreises Walldürn (GAK) habe sie aber auch die kommunale Seite der Politik gründlich kennen gelernt. Auch auf den für Grüne nicht immer leichten Feldern Landwirtschaft und Bundeswehr habe sie Punkte sammeln können. In allen Bereichen sei sie als Gesprächspartnerin stets sehr ernst genommen worden, ihre kritisch-konstruktive Stimme werde gehört. „Deshalb glaube ich, dass ich auf den Podien zur Landtagswahl die grüne Seite gut vertreten und viele Stimmen gewinnen kann“, schloss Christine Böhm.
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Als Ersatzbewerberin wurde, ebenfalls einstimmig, Andrea Schulz gewählt, die ebenfalls Walldürnerin ist und mit Christine Böhm in vielen Bereichen ein Team bildet. Besonders bekannt sind die beiden als Leiterinnen der Kindergruppe des Naturschutzbundes in Walldürn („Rudi-Rotbein-Gruppe“). Andrea Schulz arbeitet als Industriefachwirtin in der freien Wirtschaft; ihr Motto lautet „Geht nicht gibt’s nicht.“
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Doch eine Wahl jagt die andere: war die Nominierung der Landtagskandidatinnen sozusagen regulär, mit reichlichem Zeitfenster, so bestimmte die – möglicherweise! – bevorstehende Bundestagswahl die weitere Diskussion des Abends. Dies vor allem, weil der frisch gekürte grüne Bundestagskandidat des Wahlkreises Odenwald-Tauber, Tobias Stindl aus Tauberbischofsheim, sich erstmals in Mosbach vorstellte. Der erst fünfundzwanzigjährige Rettungssanitäter, der die Gesundheits- und Sozialpolitik zu seinem Schwerpunktfeld gemacht hat, hinterließ einen starken Eindruck. Dies tröstete über die von allen Anwesenden insgesamt als wenig glücklich eingeschätzte bundespolitische Konstellation hinweg – alle gingen mit dem Gefühl nach Hause, jedenfalls kandidatInnenmäßig für Land und Bund gleichermaßen gut aufgestellt zu sein.
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