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Enormes Potenzial für erneuerbare Energien in der Region
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Grüner Bundestagskandidat Stindl informierte sich in Sansenhecken über Klimaschutz und Regenerative Energieerzeugung - Lob für EEG
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Neckar-Odenwald-Kreis. Auf Initiative des Grünen Arbeitskreises Walldürn trafen sich neben zahlreichen Walldürner Grün-Aktiven auch der Bundestagskandidat der Bündnisgrünen, Tobias Stindl, sowie VertreterInnen der Grünen Kreisvorstände und Kreistagsmitglieder aus den Landkreisen Neckar-Odenwald und Main-Tauber zu einem gemeinsamen Informationsbesuch im Zentrum für Entsorgung und Umwelttechnologie Sansenhecken (Z.E.U.S.) in Buchen.
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AWN-Geschäftsführer Dr. Mathias Ginter begrüßte die Grüne Delegation zunächst im Kompetenzzentrum vor den Toren des Betriebsgeländes und stellte einführend die zahlreichen Arbeitsfelder der ehemaligen Kreismülldeponie vor. Im Zusammenspiel von innovaten Ideen, der Bereitschaft von Investoren zu deren Umsetzung und entsprechenden gesetzlichen Rahmenbedingungen seien bereits Mitte der 90er Jahre die Weichen für die Entwicklung von einer reinen Mülldeponie zu einem zukunftsträchtigen Entsorgungs- und Energieerzeugungsunternehmen mit Exporten ins in- und außereuropäische Ausland gestellt worden.
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Insbesondere durch das Kyoto-Protokoll sei die Notwendigkeit zum nachhaltigen Klimaschutz in das öffentliche Bewusstsein gerückt worden. Rasante industrielle Wirtschaftsentwicklungen mit enstprechend ansteigendem Rohstoff- und Energieverbrauch beispielsweise in China machten zudem die Dringlichkeit dieses Umweltproblems deutlich.
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Z.E.U.S. stelle sich dieser Aufgabe in mehrfacher Hinsicht. Zum einen werde Müll nicht mehr nur als Lagergut behandelt, sondern diene durch Trennung und Aufbereitung als Rohstoff bzw. zur Energieerzeugung. Mit dem von Z.E.U.S. ins Netz eingespeisten Strom könne mittlerweile der Energieverbrauch aller Buchener Haushalte gedeckt werden, so Dr. Ginter. Das Erneuerbare Energien-Gesetz (EEG) sei gleichmaßen wirtschaftliche Basis wie auch Triebfeder der Entwicklung dieser zukunftsträchtigern Technologien, waren sich der AWN-Geschäftsführer und die Grünen einig.
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In einer angeregten Diskussionsrunde unterstrich Bundestagskandidat Tobias Stindl den Schwerpunkt Grüner Energie- und Umweltpolitik mit der Förderung alternativer und dezentraler Energieerzeugung. Dr. Ginter ging auf die Zukunftspläne der AWN und weiterer Investoren im Bereich der alternativen Energieerzeugung ein und betonte das große Entwicklungspotenzial regionaler Stoffkreisläufe im Bereich der nachwachsenden Rohstoffe gerade in ländlich geprägten Gebieten. Mit dem geplanten Biomassekraftwerk am Standort Obrigheim könne das regionale Potenzial der Erneuerbaren Energien noch stärker genutzt werden. Unter dem Motto „regional anbauen – vermarkten – verkaufen – verbrauchen“ könne so weiterhin der Ausbau von zukunftsträchtigen Arbeitsplätzen im Sektor der Erneuerbaren Energien auf Grundlage des EEG auch und gerade im Neckar-Odenwald-Kreis fortgesetzt werden.
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Eine Betriebsbesichtigung des Biomassekraftwerks unter der Leitung von Dr. Ginter und Dip.-Ing. Schnatterbeck seitens des Betreibers T-Plus schloss sich an. Abschließend bedankte sich die Grüne Kreisvorsitzende und Sprecherin des Grünen Arbeitskreises Walldürn, Christine Böhm, für die informativen und aufschlussreichen Ausführungen und drückte die Grüne Hoffnung auf eine erfolgreiche Fortsetzung der Erneuerbaren Energieerzeugung aus.
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