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Wahl zum Kreistag des Neckar-Odenwald-Kreises am 7. Juni 2009

 

Unser Programm für eine nachhaltige und verantwortungsvolle Kreispolitik

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kreis-grün: nachhaltig – offen – kraftvoll

 

Liebe Wählerinnen, liebe Wähler,

am 7. Juni 2009 fanden die Wahlen zum neuen Kreistag statt.  Im Vergleich zur Wahl 2004 konnten wir unseren Stimmenanteil im Neckar-Odenkreis von 7,2% auf 9% ausbauen und verfügen jetzt über 4 Sitze im neugewählten Kreistag! Wir danken allen, die uns mit ihrer Stimme unterstützt haben, für Ihr Vertrauen! Wir von Bündnis 90/Die Grünen wollen uns weiter mit Leidenschaft und mit politischem Biss für eine sozial und ökologisch orientierte transparente Politik im Neckar-Odenwald-Kreis einsetzen, die ganz nah am Menschen sein soll.

 

 

Das haben wir bisher erreicht.

Viele unserer ur-grünen Forderungen sind in den letzten fünf Jahren umgesetzt worden.  Höchste Priorität hat für uns die Begrenzung der Erderwärmung. Unser Motto „Global denken – lokal handeln!“ und unser „Regionales Energiekonzept für Klimaschutz und Arbeitsplätze“ hat inspirierend gewirkt und bereits zur Schaffung von Arbeitsplätzen in der Energie- und Bauwirtschaft und in der Land- und Forstwirtschaft direkt vor Ort beigetragen. Damit arbeitet das Geld zum größten Teil in einer regionalen Wertschöpfungskette hier im Kreis.

Das Atomkraftwerk Obrigheim ging 2005 vom Netz. In diesem wichtigen Schritt zum Atom-ausstieg sehen wir einen ganz großen Erfolg grüner Politik!

Die S-Bahn Rhein-Neckar und die Frankenlandbahn sind eine Erfolgsgeschichte. Wir freuen uns, dass sie mit der Erweiterung Aglasterhausen–Meckesheim ab Dezember 2009 weitergeht.

Auch die Einrichtung der „E-Klasse“ in Mosbach (Klasse für erziehungsschwierige Kinder) geht direkt auf eine grüne Initiative zurück. Eine sozialpädagogische Lücke ist damit zum Teil geschlossen worden. Wir sind der Auffassung, dass diese Einrichtung jetzt zu einer Schule ausgebaut werden muss!

Die Grünen Listen sind zur Hälfte mit Frauen besetzt! Davon sind alle anderen Parteien weit entfernt – vielleicht, weil es nicht ihr Ziel ist.

 

Und das wollen wir erreichen.

Unsere zentrale Ausrichtung ist die Entwicklung zur Nachhaltigkeit. Strom, Wärme und auch die Treibstoffe sollen CO²-neutral zur Versorgung der Landkreisbevölkerung und der Wirtschaft gewonnen werden.

Für die lokale und regionale Wirtschafts- und Beschäftigungspolitik ist unser Energiekonzept ein wichtiger Impuls.

Nachhaltiger Klimaschutz ist immer auch Naturschutz. Wir möchten, dass das auch in der Ent-wicklung der Bioenergieregion H.O.T. zum Tragen kommt. Die landschaftlichen Schönheiten des Kreises werden mit „Sanftem Tourismus“ erschlossen. 

Wir werden den Abbau des Atommeilers in Obrigheim und die Zwischenlagerung des (hoch)-radioaktiven Materials weiterhin mit Argusaugen begleiten. Wir wollen keine Wiederkehr der Atomenergienutzung, sondern die 100%ige Energiewende!

In der Finanzpolitik vertreten wir weiter die Forderung nach Schuldenabbau, um auch hier den kommenden Generationen kein unverantwortbares „Erbe“ zu hinterlassen.

In der Sozialpolitik ist uns der Erhalt bewährter und der Aufbau neuer Strukturen wichtig. Dazu ge-hören eine wohnortnahe Krankenhausversorgung, die Förderung und der Ausbau von Ganztages-einrichtungen für Kinder, aber nicht nur auf dem Rücken der Tagesmütter und die Ausweitung der Schulsozialarbeit.

In der Verkehrspolitik fordern wir die Einführung des Halbstunden-Taktes für die S-Bahn bis Oster-burken und ein flächendeckendes Busnetz. Den Bau der Odenwald-Transversale Buchen-Adelsheim lehnen wir ab.

In der Agrarpolitik streiten wir für unsere gentechnikfreie Region, für Ökolandbau und die bäuer-liche Direktvermarktung.

Abfallwirtschaft ist seit jeher ein zentrales grünes Thema. Obwohl wir im Kreistag eine Fraktion bilden, erfahren wir nichts darüber, was im Aufsichtsrat der Abfallwirtschaftsgesellschaft AWN beraten wird! Nur wenn noch mehr Grüne in den neuen Kreistag einziehen, können wir bei der AWN wieder mitbestimmen.

 

 

 

 

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