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Grüne: Sonne schafft Zukunft
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Sonnenflüsterer Erhard Renz referierte über Solarmobilität
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von Christine Denz
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Der „Sonnenflüsterer“ Erhard Renz referierte auf Einladung der Grünen Kreisvorsitzenden Christine Denz in Mosbach über die Energieversorgung der Zukunft, die solar sein wird. „Darauf fußt unser regionales Energiekonzept für Klimaschutz und Arbeitsplätze“, so die Kreisrätin und Mit-Gewinnerin der Solarwette. Der Plan der Grünen sei konsequent durchdacht und umfasse Strom, Wärme und die Mobilität. Unter den Gästen begrüßte Christine Denz die AL-Stadträtin Barbara Klein und den AL-Altstadtrat Wilhelm Heidmann.
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Renz betonte zunächst den Siegeszug der erneuerbaren Energien. Im Kreis arbeiten sensationelle 4.000 Solaranlagen; damit hat jedes 15. Hausdach eine solche. Bundesweit entstanden bisher 280.000 Arbeitsplätze mit einem Zuwachs von 12% seit dem Vorjahr. Die Atomenergie hingegen beherbergt lediglich 30.000 Arbeitsplätze. In 2008 erzeugten Sonne, Wind & Co 14,8% der Gesamtstrommenge und 7,7% der Wärme. Als Folge dieser hohen Stromproduktionsrate steigt der Export steil an. Gegenteilige Behauptungen „aus der fossilen Ecke“ verwies Renz in das Reich der Fabel.
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Einen weiteren Schwerpunkt legte der Referent auf neue Entwicklungen: Eigenverbrauch des Solarstroms, intelligente Stromzähler und solare Mobilität. Bei Anlagen, die seit Januar 2009 installiert werden, kann der selbst produzierte Strom auch im eigenen Haus genutzt werden. Dieser wird dann zusätzlich noch mit 25 Cent je Kilowattstunde vergütet. Damit fährt der Photovoltaikbesitzer billiger als beim Strom aus der Steckdose.
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Wenn ab 2011 von den Stromversorgern neue Strommengenzählern installiert werden (müssen), könnte ein weiterer Coup gelingen. Intelligente Zähler leiten selbständig Strom aus der Solaranlage in die eigene Waschmaschine oder Tiefkühltruhe. Oder bei entsprechendem Bedarf auf dem Strommarkt lukrativ ins öffentliche Netz. Vom Prinzip her eine Strombörse, die ehemalige Verbraucher auch zu Produzenten macht.
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Eine Schlüsselposition dieser neuen Art von Energiedienstleistung stelle die Speicherung von Strom dar, so Renz. Geradezu anbieten würde sich dabei die Elektromobilität. Die Batterie des Elektroautos sei dieser Speicher. Er würde entweder aufgeladen, oder speise seinen Strom ins öffentliche Netz, oder wandele sie eben in Bewegung um. „Die Ölfelder liegen bereits heute im Odenwald“, so Renz. Neue Konzepte würden weltweit bereits auf den Weg gebracht. „Die Ölscheichs werden sich warm anziehen müssen“ beschloss die Mosbacher Bundestagskandidatin Christine Denz die Veranstaltung.
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