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19. Mai 2009
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Wahlkampf nimmt Fahrt auf
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Grüne setzen auf Vielfalt der Angebote - Geschichte und Kunst, Energie und Ökologie
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„Mit Frontalunterricht erreicht man schon in der Schule wenig“ greift Kreisvorsitzende Christine Denz auf ihre Berufserfahrung als Sonderschullehrerin zurück, um das grüne Wahlkampfkonzept zu charakterisieren. Bei der erweiterten Kreisvorstandssitzung am Mittwoch stellte sie es gemeinsam mit der Co-Vorsitzenden Christine Böhm den Teilnehmern vor. Nachdem „Sonnenflüsterer“ Erhard Renz in Buchen und Mosbach die energetische Zukunft mit dem Titel „Sprit vom eigenen Dach“ umrissen hatte, steigen die Kreis-Grünen am Montag, 18. Mai, in Buchener „Prinz Carl“ mit erhöhter Intensität in den Kommunal-Wahlkampf ein. In Buchen rufen sie das örtlich brisanteste Thema auf die Tagesordnung; AWN-Geschäftsführer Dr. Ginter wird „Neues aus Sansenhecken“ mit Schwerpunkt auf der geplanten Mineralstoffbehandlungsanlage (MBB) berichten und sich der Diskussion stellen.
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Am darauf folgenden Sonntag (24.05., 13.00 Uhr) befassen sich die Grünen mit Gegenwartskunst und lassen sich von Ulrike Thiele durch deren aktuelle Ausstellung mit dem Titel „Doppelspiel“ durch den alten Schlachthof in Mosbach führen.
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Zwei politische Schwergewichte geben sich in der Woche vor Pfingsten die Klinke in die Hand. Am 26.05. wird der langjährige Bundesvorsitzende und Europa-Spitzenkandidat Reinhard Bütikofer den NOK bereisen, am Tag darauf kommt Fritz Kuhn, Fraktionsvorsitzender im Bundestag, auf einen Ganztagestrip in den Kreis. Neben der Energiewende stehen bei seinen Besuchen auch nachhaltiger Tourismus und die Waldwirtschaft im Fokus, die Besuchsstationen liegen im Madonnenländchen und im Bauland bevor es ins Neckartal geht. Am Abend (Mi., 27.05., 20.00 Uhr, Krone Diedesheim) will Kuhn vom Konzept des „Green New Deal“ überzeugen, mit dem die Grünen der Wirtschaftskrise Herr werden und zugleich die Umwelt- und Energiesituation im Lande nachhaltig verbessern wollen.
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Am Pfingstmontag dann ein „ganzheitliches Angebot“ an die Wähler/innen und Anhänger. Unter Führung des Geographen Michael Hahl startet um 10.00 Uhr in Mülben eine gut vierstündige Exkursion in die Siedlungs-, Sozial- und ökologische Geschichte des hohen Odenwalds. Zu Fuß werden die aufgegebenen Dörfer Ober- und Unterferdinandsdorf, das sagenumwobene Felsenhaus und weitere Natur- und Kulturdenkmäler erkundigt. Beim Wandern und Rasten kann man sich mit den teilnehmenden Grünen Kandidaten auch über aktuelle Fragen austauschen.
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Der Straßenwahlkampf komme natürlich auch nicht zu kurz, vielerorts sehe man schon das bei Tim Krieger in Auftrag gegebene „ Kreis grün“ - Plakat, auf dem die Partei den NOK als „nachhaltig – offen – kraftvoll“ buchstabiert. Auch mit Infoständen in verschiedenen Orten habe man bereits begonnen und werde an allen Samstagen bis zur Wahl nicht nur in der Kreisstadt Präsenz zeigen. Die flächendeckende Verteilung des Wahlflyers stehe in der Wahlwoche an.
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Klaus Brauch-Dylla
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