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Artikel zum Schlagwort KWO

14Mrz

Sansenhecken für KWO-Bauschutt geeignet und annahmepflichtig

Atomexperte Gerrit Niehaus erklärte geduldig die komplizierten Fakten

Der Kreisverband der Grünen tagte im Bistro Waldeck in Buchen. Auf der Mitgliederversammlung wurden Schatzmeister und Vorstandsbeisitzer nachgewählt. Die Sprecher Hans-Detlef Ott und Gabi Metzger dankten Siglinde Mack für ihre 19 Jahre lange Arbeit als Kreisschatzmeisterin und wünschten dem neuen Schatzmeister Boris Cotar sowie dem ihm folgenden Neu-Beisitzer Lorenz Minks eine gute Hand.

Hauptthema des Abends: Das Atomkraftwerk Obrigheim ist zwar abgeschaltet, aber seine Hinterlassenschaft belastet nun alle. Die erwartete Einlagerung von Bauschutt nach dem 10-Mikro-Sievert-Konzept auf der Kreismülldeponie Sansenhecken bei Buchen war für den grünen Kreisverband Anlass genug, öffentlich Fragen, Vorwürfe, Statements, Erwartungen mit Betroffenen, mit Bürgerinitiativen und den eigenen atomkritischen Mitgliedern zu diskutieren.
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05Mrz

Öffentliche Diskussion zu KWO-Bauschutt

Änderung

Der Landtagsabgeordnete Daniel Renkonen hat seine Teilnahme absagen müssen, da er den Landtag wegen möglicher namentlicher Abstimmungen voraussichtlich nicht rechtzeitig wird verlassen können.

Erfreulicherweise hat jedoch unser grünes Mitglied Gerrit Niehaus sein Kommen kurzfristig zugesagt und als solches wird er zum Thema sprechen und für Fragen zur Verfügung stehen. Beruflich ist er Leiter der Abteilung „Kernenergieüberwachung und Strahlenschutz“ im Stuttgarter Umwelt­ministerium und insbesondere zuständig für die Entsorgung und Stilllegung der Kernkraftwerke.

Die Deponie Sansenhecken ist vorgesehen für die Einlagerung freigemessenen Bauschutts aus dem Rückbau des Atomkraftwerks Obrigheim. Die Grünen Neckar-Odenwald laden ein zur öffentlichen Diskussion darüber am Donnerstag, 9. März um 20 Uhr im Bistro Waldeck in Buchen, Mühltalstraße 12. Referenten sind der Arzt Dr. Dierk Vogt von der „Interessengemeinschaft Deponien Schwieberdingen und Horrheim“ sowie der grüne Landtagsabgeordnete Daniel Renkonen, Sprecher für AKW-Rückbau seiner Fraktion. Nach ihren Vorträgen stellen sie sich den Fragen der Zuhörer. Die Veranstaltung findet im Rahmen einer ebenso öffentlichen Mitgliederversammlung statt, die bereits um 19 Uhr beginnt.

02Mrz

KWO-Bauschutt auch auf Deponie rückholbar machen

Mit der Einlagerung von Abbruchmaterial aus dem Rückbau des AKW Obrigheim auf der Kreismülldeponie Sansenhecken in Buchen beschäftigt sich die grüne Kreistagsfraktion seit längerer Zeit. Dabei ist klar, dass „Atommüll“ im strengen Sinn des Wortes nicht auf die Deponie kommt – die hochradioaktiven Brennelemente, die derzeit noch auf dem Gelände des KWO gelagert sind, werden nach längerer Abklingzeit in ein – noch zu findendes – Endlager verbracht werden.
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22Feb

Einladung zur Mitgliederversammlung

Liebe Grüne und Grün-Interessierte,

wir laden Euch ein zur öffentlichen Mitgliederversammlung am Donnerstag, dem 9. März 2017 um 19 Uhr im Bistro Waldeck in Buchen.

Tagesordnung:
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31Okt

50-80-90 – so gelingt die Energiewende

Ministerialdirektor Helmfried Meinel unterstreicht parteiübergreifenden Konsens für Klimaschutzgesetz

Spannend sei der Neckar-Odenwald-Kreis, so die spontane fachliche Wertung von Ministerial­direktor Helmfried Meinel, Amts­chef im Stuttgarter Umwelt­ministerium, bei seinem Besuch beim Kreisverband der Grünen in Mosbach: „Hier sind beide Seiten der Energiewende gleichzeitig erlebbar.“ Mit dem 2005 erfolgten Ausstieg aus der Atomkraft­nutzung und dem schrittweisen Einstieg in die Erneuerbaren Energien mit Wind, Sonne und Bioenergie stehe der Landkreis beispielhaft für beide Seiten der Energiewende. Neben der Strom­erzeugung seien hier aber auch die Bereiche Verkehr und Wärme in den Prozess mit­ein­zu­be­ziehen.
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01Feb

Leserbrief: Sankt Florian ist ein schwieriger Patron

Leserbrief zum Bericht
Die Region setzt auf eine landesweite Lösung für den Kernkraftwerksmüll

Umweltminister Franz Untersteller hat die von der Bürgerinitiative in Sachen KWO-Müll in Buchen gesammelten Unterschriften entgegengenommen, die BI (an)gehört und sich danach mit einem offenen Brief an die Bevölkerung gewandt. Darin sichert er nicht nur höchste Transparenz des Verfahrens, sondern auch die Einschaltung einer zusätzlichen, unabhängigen Kontrollinstanz zu. Diese soll insbesondere das Verfahren der sogenannten „Freimessung“ durch den Betreiber EnBW und die routinemäßige TÜV-Kontrolle nochmals kritisch prüfen.
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