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Artikel zum Schlagwort Wald

21Nov

Einsatz für Holzverladestelle Neckarelz erfolgreich

Bundestagswahl und Mannheimer Schlachthof beschäftigen Kreisgrüne

Die baden-württembergischen Grünen haben am Wochenende die Heidelberger Finanz- und Wirtschaftsexpertin Sandra Detzer zur neuen Landesvorsitzenden an der Seite von Oliver Hildenbrand gewählt und über ihre Spitzenkandidat*innen für die Bundestagswahl entschieden. Für die Kreisgrünen steht schon seit Anfang Oktober fest, dass die frühere Landtagsabgeordnete Charlotte Scheidewind-Hartnagel für sie in den Bundestagswahlkampf ziehen wird. Erste Planungen hat der Vorstand von Bündnis 90/Die Grünen in seiner jüngsten Sitzung in Angriff genommen. Die Vorsitzenden Gabi Metzger und Hans-Detlef Ott freuen sich, dass mit Schneidewind-Hartnagel nach vielen Jahren wieder eine Kandidatin für den Bundestagswahlkreis Odenwald-Tauber antritt: „Mit dieser einstimmigen Mitgliederentscheidung haben wir gute Voraussetzungen für einen aktiven Wahlkampf 2017.“
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26Mai

Leserbrief: Zur Windkraft bei Hüffenhardt

DIE GRÜNEN Neckar-Odenwald wurden von einem Bürger aus Hüffenhardt zum Thema „Windpark im Großen Wald bei Hüffenhardt“ und ob „die Vernichtung eines riesigen Lebensraumes für 6 Windrädchen gerechtfertigt sind“ befragt. Die Antwort lautet:

Uns Grünen liegt der Erhalt der Natur als gesunder Lebensraum für Mensch und Tier am Herzen. Gerade deswegen begrüßen wir grundsätzlich – allerdings nicht um jeden Preis – alle Arten der Erneuerbaren Energien aus Wind, Wasser und Sonne als saubere, wertschöpfende und nachhaltige Quelle zur Stromerzeugung im eigenen Land. Und das nah am (industriellen) Verbraucher, um Eingriffe in Natur und Landschaft, u.a. durch Stromtrassen, möglichst klein zu halten.
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15Mai

Bundesregierung gefährdet nachhaltige Forststruktur

Stellungnahme zum Kartellverfahren zur Holzvermarktung

Das Bundeskartellamt hat aus EU-Beihilfe-rechtlicher Sicht (Art 101 AGVO) und Wettbewerbsgesichtspunkten (§ 1 GWB) dem Land Baden-Württemberg einen Beschlussentwurf vorgelegt, der im Beschlussfall zur schrittweisen Zerschlagung des gewachsenen Einheitsforstamts bis 2017 führt. Das Bundeskartellamt sieht in der gebündelten in Rundholzvermarktung ein Monopol und fordert eine getrennte Vermarktung des Holzes. Die Argumente der Wettbewerbshüter („Das Land handelt wirtschaftlich, unternehmerisch. Das Land handelt bei der Holzgewinnung und Vermarktung nicht hoheitlich. Das Land subventioniert seine Dienstleistungen“) sind aus rein marktliberaler Sicht nachvollziehbar.

Doch soll ein Gemeinwesen nicht selbst entscheiden können, was dem Gemeinwohl dient? Die privaten Waldbesitzer, die kommunalen Waldbesitzer wurden durch das Einheitsforstamt nicht benachteiligt. Die Sägewerke hatten keine überhöhten Preise zu zahlen. Es wurde dem Wald nicht zu viel und nicht zu wenig Holz entnommen. Der Wald wird gehegt und gepflegt. Seine Aufgabe für Boden, Luft und Wasser, Naturschutz und Naherholung kann und darf er erfüllen.
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07Mai

Minister Bonde redete Klartext

05Apr

Landwirtschaft, Wald, Verkehr, Bildung – die Grünen bringen sich bei vielen Themen ein

In der Vorstandssitzung der Kreisgrünen vergangene Woche klang nach, was beim Zukunftsforum des Landesverbands Ende März zum Teil intensiv diskutiert wurde. Da war Mosbach der Treffpunkt für grün bewegte Menschen. Politik-Prominenz aus dem Südwesten – MinisterInnen, StaatssekretärInnen und Abgeordnete aus Land und Bund – traf auf die Parteibasis und BürgerInnen. In Workshops brachten Grüne aus dem Kreisverband und aus der Kreistagsfraktion ihre Ideen ein. „Der Landesvorstand fand die Veranstaltung im Fideljo sehr gelungen“, berichtete Hans-Detlef Ott seinen VorstandskollegInnen. Gemeinsam mit Amelie Pfeiffer hatte er unter anderem die Forderung, den Tourismus im ländlichen Raum zusammen mit den bestehenden Institutionen voranzubringen, mit nach Stuttgart gegeben. In der Vorstandsrunde bekräftigten beide: „Der ländliche Raum darf nicht nur Wohnraum für Pendler sein, sondern braucht auch eine wirtschaftliche Perspektive.“ Zukunftsfähigkeit beziehen die Grünen auch auf Verkehrsfragen, Lebensqualität und Strukturentwicklung in den Dörfern. Dass sie den Runden Tisch gentechnikfreier NOK bekannter machen wollen, sind sie sich einig. Sie planen, unter anderem zu diesem Thema, im Juni einen Besuch von Harald Ebner (MdB), Sprecher für Gentechnik und Bioökonomiepolitik der Bundestagsfraktion, in Buchen.
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06Nov

Im Kleinen Odenwald wehte kräftiger Gegenwind

Kreistagsgrüne Einladung zum Thema „Windkraft im Wald“ erfuhr teilnehmermäßig viel Zu- und inhaltlich viel Widerspruch – Konstruktiv-kontroverse Gespräche

Windräder im Wald oder nur 700 Meter von Wohnsiedlungen entfernt: da bekommt so mancher ein Problem. Dabei ist der Flächenverbrauch der modernen Windmühlen minimal.

Angela Merkel will an einem raschen Ausbau der erneuerbaren Energien festhalten, kam als Ergebnis der Gespräche zwischen der Kanzlerin und den Ministerpräsidenten zum Thema Energiewende am Freitag heraus. Zwei Tage zuvor hatte es in Neunkirchen einen „Dialog“ zum Unterthema „Windkraft im Wald“ gegeben. Als Gastgeber konnte sich die grüne Kreistagsfraktion über einen regen Zulauf im Hotel Stumpf von gut 40 Teilnehmern freuen. Als Dialogpartner saßen den Zuhörerreihen Wolfgang Raufelder (MdL für Bündnis 90/Die Grünen und Mitglied des Umwelt- und Energieausschusses im Stuttgarter Landtag) sowie Förster Dietmar Hellmann vor, doch war der Abend so angelegt, dass nach den Statements der beiden Fachleute das Publikum in die Diskussion einbezogen werden sollte. Frauen wie Männer machten von dieser Aufforderung regen Gebrauch, und so es wurde es ein kontroverser Gesprächsabend mit durchaus konstruktiven Anteilen.
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