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18Aug

Ausführliche Informationen zum KWO-Bauschutt

Liebe Grüne und Grün-Interessierte,

die AWN ist annahmepflichtig für den Bauschutt aus KWO, das hat auch die Presse der letzten Tage deutlich gemacht. Darüber wurde vergessen, dass das nicht alles war, denn selbstverständlich haben wir uns eingehend mit dem Thema beschäftigt, formell und materiell.

Bei unserer jüngsten Fraktionssitzung haben wir mit dem Umweltministerium folgende fachlichen Punkte eingehend erörtert:

  • Gibt es Gründe, warum der Landkreis oder die AWN wirklich die Annahme verweigern kann?
  • Warum bedarf es einer förmlichen Annahmeerklärung?
  • An der „Freigabe“ und an der „Herausgabe“ von Materialien aus einem nach § 7 Abs. 1 AtG genehmigten Atomkraftwerk in den konventionellen Stoffkreislauf gibt es Kritik
  • Es gibt Kritik an der Freimessung
  • Voraussetzung für Herausgabe und Freigabe
  • Fortführung von Kontrolle und Überwachung
  • Gemeinsame Handlungsanleitung der Landkreise
  • Alternative Möglichkeit der Einlagerung? Wir werden mit dem Vorschlag Salzbergwerk in Kochendorf konfrontiert. Die Begründung derer, die es vorschlagen, dort läge doch schon „radioaktives“ Material.

Daneben haben wir eine weit größere Sorge von unserer Seite angesprochen: Auf dem Betriebsgelände des KWO stehen mit hochradioaktiven Brennstäben beladene Castorbehälter.

Die Landtagsanfrage, die Antwort des Umweltministeriums sowie Handout und Faktenblatt geben auf alle diese Punkte weitgehend inhaltlich Antwort. Weitere Informationen, auf die sich das Ministerium in seiner Antwort bezieht:

Wir bitten um Rückmeldung, sollte aus Ihrer Sicht noch ein Punkt nicht klar bzw. schlüssig erläutert sein, wir werden uns bemühen, die Fragen zu klären.

Simone Heitz,
Fraktionsvorsitzende

veröffentlicht am 18.08.2017 mit den Schlagwörtern , ,