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Artikel zum Thema Bildung

24Feb

17 Millionen für neue Straße? Grünen ist neues GTO wichtiger!

Rede von Kreis­rätin Doro­thee Roos anläss­lich der Kreistags­sitzung am 20. Februar in Mosbach zum Tages­ord­nungs­punkt Ganz­tags­gym­na­sium Oster­burken

Sehr geehrter Herr Landrat, liebe Kolle­ginnen und Kollegen, sehr geehrte Zuhörer,

das Thema GTO begleitet uns nun schon eine Weile. Nach 50 Jahren werden die Gebäu­de­mängel immer drän­gender, man muss etwas tun und kann nicht länger zuwarten.
Vor 50 Jahren, im Jahr 1967, dachte man, man baut ein Schul­haus für alle Zukunft – aus stabilem Beton, der ewig hält, nach einem pädago­gi­schen Konzept, das im Ganz­ta­ges­be­trieb ein zugleich enges wie aufge­lo­ckertes Mitein­ander der Schul­ge­meinde beinhaltet, mit vielen kleinen Räumen auf 11 Ebenen auf vier Geschossen, mit x kleinen Trepp­chen dazwi­schen und groß­zü­gigen Gemein­schafts­flä­chen. Das Barrel Rohöl kostete damals 3 Dollar, Heiz­kosten waren kein Thema, Strom­kosten für die Beleuch­tung und Belüf­tung fens­ter­loser Räume auch nicht, denn grade entstand ja in Obrig­heim das erste Atom­kraft­werk. Und von Barrie­re­frei­heit sprach kein Mensch.
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21Feb

8. Mosbacher Bildungsgespräch mit Ministerin Eisenmann

Seit Mai 2016 ist Dr. Susanne Eisen­mann (CDU) Minis­terin für Kultus, Jugend und Sport in Baden-Würt­tem­berg. Zuvor enga­gierte sich die promo­vierte Germa­nistin in der Kommu­nal­po­litik. Sie war elf Jahre Bürger­meis­terin für Kultur, Bildung und Sport in der Landes­haupt­stadt Stutt­gart. Einen beson­deren Schwer­punkt legt die Minis­terin auf Leis­tungs­fä­hig­keit und Qualität des Schul­sys­tems in Baden-Würt­tem­berg.

Der Mosba­cher Arbeits­kreis Bildung hat die Minis­terin zum 8. Bildungs­ge­spräch einge­laden. Sie wird in ihrer Rede zunächst die Grund­züge, Neue­rungen und Ziel­stel­lungen in der baden-würt­tem­ber­gi­schen Schul­land­schaft erläu­tern. Diesem Beitrag schließt sich dann eine mode­rierte Diskus­sion an.
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14Jun

Digitalisierung – Herausforderung für Schulen

Der Arbeits­kreis Mosba­cher Bildungs­ge­spräche lädt alle Inter­es­sierten recht herz­lich zum 7. Mosba­cher Bildungs­ge­spräch ein.

Mitt­woch, 28. Juni 2017, 19 Uhr
DHBW Mosbach, großer Saal/Audimax, Lohr­talweg 10

„Bringt den Schü­lern endlich Medi­en­kom­pe­tenz bei!“ – Diese Schlag­zeile aus der Süddeut­schen Zeitung (13.02.2017) umschreibt ein schein­bares Defizit in Bezug auf Medi­en­bil­dung an deut­schen Schulen. Aller­dings stellt sich in diesem Zusam­men­hang auch die Frage nach Chancen und Risiken insbe­son­dere der digi­talen Medien an Schulen.
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14Dez

Wie die Integration von Migranten gelingt

6. Mosba­cher Bildungs­ge­spräch mit Land­tags­prä­si­dentin Muhterem Aras

Bildung und Inte­gra­tion gemeinsam – so kann es gehen! In Zeiten kollek­tiven Gejam­mers setzte der Arbeits­kreis Mosba­cher Bildungs­ge­spräche in der Dualen Hoch­schule einen Kontra­punkt. Gleich vier „Leucht­türme“, darunter die baden-würt­tem­ber­gisch Land­tags­prä­si­dentin Muhterem Aras, zeigten auf, wie Bildungs­bio­gra­fien einge­wan­derter Menschen gelingen können. Deut­lich wurde dabei vor allem eines: Ohne Offen­heit, viel harter Arbeit und gutem Willen von allen Seiten geht es nicht. Wenn es aber gelingt, haben am Ende alle etwas davon. Denn, darin waren sich alle einig, Bildungs­chancen der Kinder sollten nie von Geld­beutel oder Herkunft der Eltern abhängen.
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08Dez

Kreistag bleibt im Hinterzimmer

Liebe Grüne und die, die es noch werden wollen, anbei eine kleine Blitz­über­sicht zur gest­rigen Kreis­tags­sit­zung mit Neben­be­mer­kungen:

Die CDU ist nervös. In der gest­rigen Kreis­tags­sit­zung hat Kollege Neser in seiner Haus­halts­rede alle grünen Minister aufs übelste beschimpft. Gabi Metzger hat den Saal verlassen, weil Neser sich so unwürdig verhalten hat. Und sie hat recht, wenn sie sagt: „Wir haben viele Jahre nicht in Stutt­gart regiert, aber wir hätten nie in solch herab­wür­di­gender Form über amtie­rende Minister gespro­chen. Hätten wir es getan, hätte uns der Landrat sicher das Wort verboten.“ Aber der amtie­rende Landrat selbst hat ja in seiner Haus­halts­ein­brin­gungs­rede im Tenor schon entspre­chend einge­leitet: „die kleb­rigen Finger der Finanz­mi­nis­terin“, das „unter­stel­lern“ von Behaup­tungen zur Biotonne und so weiter und so fort. Ich habe Neser erwi­dert, dass sein popu­lis­ti­sches Gehabe unpas­send ist und nur die Sache der „Post­fak­ti­schen“ forciert. Meine eigent­liche Rede zu den Sach­themen findet Ihr im Anhang. Aber vermut­lich ist der aufkei­mende Popu­lismus das Problem der CDU. Vor lauter Angst vor rechtem Spalt­pilz nähren sie die Argu­mente des rechten Rands. Nur ein Beispiel ist der gest­rige auf dem CDU-Parteitag ange­nom­mene Antrag der Jungen Union, die doppelte Staats­bür­ger­schaft abzu­schaffen.
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