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25Feb

Wohin mit dem Atommüll?

MdB Sylvia Kot­ting-Uhl berichtet aus der End­lager-Kom­mis­sion

Wo kann radio­ak­tiver Müll über Jahr­hun­derte oder Jahr­tau­sende gela­gert werden? Welche Fragen sind bei der Stand­ort­suche für ein End­lager wichtig? Welche Schwie­rig­keiten tau­chen dabei auf, was sind die Auswahl­kriterien? Wie wird die Bevöl­ke­rung bei der End­la­ger­suche ein­be­zogen?

Sylvia Kot­ting-Uhl, Bun­des­tags­ab­ge­ord­nete und atom­po­li­ti­sche Spre­cherin der Frak­tion von Bündnis 90/Die Grünen, wird am Montag, 9. März um 19 Uhr im Mos­ba­cher Gast­haus Lamm über die Arbeit der End­lager-Kom­mis­sion berichten.

Sie ist Mit­glied der Kom­mis­sion „Lage­rung hoch radio­ak­tiver Abfall­stoffe“, die mit dem Stand­ort­aus­wahl­ge­setz beschlossen wurde. Die End­lager-Kom­mis­sion aus Ver­tre­tern von Zivil­ge­sell­schaft, Wis­sen­schaft und Politik soll bis Mitte 2016 ein Ver­fahren für die ergeb­nis­of­fene Stand­ort­suche eines End­la­gers für hoch­radio­aktiven Müll in Deutsch­land erar­beiten. Vom Fort­schritt dieser Arbeit hängt es unter anderem ab, wie lange der Atom­müll in den Zwi­schen­la­gern bleiben muss.

Im Rahmen einer offenen Kreis­mit­glie­der­ver­samm­lung lädt der Kreis­ver­band der Grünen Neckar-Oden­wald alle Inter­es­sierten zu dieser Infor­ma­ti­ons­ver­an­stal­tung über die bis­he­rige Arbeit und die Pla­nungen der Kom­mis­sion ein. Dis­kus­sion und Fragen sind will­kommen.

veröffentlicht am 25.02.2015 mit den Schlagwörtern