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22Jan

Neujahrsempfang der Mutmacher

2017 wichtig: Den Lügen der Angst­ma­cher nicht auf den Leim gehen

Mit Mut, Zuver­sicht und Zusam­men­halt wollen die Grünen im Neckar-Oden­wald-Kreis ins neue Jahr starten. Gemeinsam mit dem Lan­des­vor­sit­zenden Oliver Hil­den­brand, dem Land­tags­ab­ge­ord­neten Man­fred Kern und der Bun­des­tags­kan­di­datin für den Wahl­kreis Oden­wald-Tauber, Char­lotte Schnei­de­wind-Hart­nagel, beging man dieser Tage den Neu­jahrs­emp­fang im Mos­ba­cher „Tante Gerda“.

Man­fred Kern betonte in seiner Rede in der gut gefüllten Bar die kul­tu­rellen Bande, die er auch als kul­tur­po­li­ti­scher Spre­cher der grünen Frak­tion in den Neckar-Oden­wald-Kreis unter­halte.

Char­lotte Schnei­de­wind-Hart­nagel reagierte in ihrem State­ment auf die zuneh­mende all­ge­meine Ver­un­si­che­rung der Men­schen in ihrer Umge­bung. Mit dem Sartre-Zitat „Viel­leicht gibt es schö­nere Zeiten, aber diese ist unsere“ for­derte sie ihre Freunde und poli­ti­schen Weg­be­gleiter dazu auf, sich nicht für den respekt­vollen Umgang mit Mensch und Natur zu recht­fer­tigen und mit­ein­ander statt gegen­ein­ander zu arbeiten. Gemeinsam habe man sich für 2017 viel vor­ge­nommen und freue sich auf neue Blick­winkel im Wahl­kampf.

Oliver Hil­den­brand rief in seiner Mut machenden Rede dazu auf, selbst und frei zu ent­scheiden, wer oder was das „Wir“ defi­niere, und das Feld nicht den Popu­listen zu über­lassen. Man brauche keine Angst­ma­cher, son­dern wolle Mut­ma­cher sein. In Zeiten, da Men­schen bewusst ver­un­si­chert und in einen Zustand der Mut­lo­sig­keit ver­setzt werden, um sie für eigene Inter­essen gefügig zu machen, müsse man mit Maß und Beson­nen­heit für die Sicher­heit der Men­schen im Land sorgen. Soli­da­rität sei der Kitt der Gesell­schaft und Ver­schie­den­heit kein Grund zur Aus­gren­zung. Das Ziel sei, ohne Angst ver­schieden sein zu können, und grüne Politik schaffe Hoff­nung auf ein gutes Morgen, so der Poli­tiker.

Abschie­ßend lud Kreis­vor­sit­zender Hans-Detlef Ott alle Anwe­senden dazu ein, mit den Poli­ti­kern ins Gespräch zu kommen, wovon reich­lich Gebrauch gemacht wurde.

(Artikel von Marina Hof­herr, Fotos von Markus Schwab)

veröffentlicht am 22.01.2017