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11Apr

Limbach: Grüne präsentieren 12 Kandidaten

Lim­bachs Grüne seit 20 Jahren im Rat – Durch kon­struk­tive Arbeit Gemeinde zukunfts­fähig ent­wi­ckeln

Der Wahl­aus­schuss der Gemeinde hat die vom Grünen Arbeits­kreis Lim­bach ein­ge­reichte Kan­di­da­ten­liste für die Gemein­de­rats­wahl am 26. Mai bestä­tigt. Zum fünften Mal bewerben sich die Lim­ba­cher Grün-Nahen, die als offene Wäh­ler­ver­ei­ni­gung antreten, für das Gemein­de­par­la­ment.

Unter der Sit­zungs­lei­tung von Alt-Gemein­derat Anton Schulz, der vor 20 Jahren für den GAL in den Gemein­derat einzog, wurde die Liste ein­stimmig nomi­niert. Die amtie­renden Gemein­de­räte Katha­rina Albert und Klaus Brauch-Dylla stellen sich wieder zur Wahl. Sie machten deut­lich, dass man auf die Sach­ar­beit im Gre­mium wirksam und kon­struktiv Ein­fluss nehmen könne und gerade im Bereich der Klein­kind- und Vor­schul­be­treuung gemeinsam viel für die Ver­ein­bar­keit von Familie und Beruf erreicht wurde.

Die Ent­wick­lung zur Gemein­schafts­schule, die große Anzie­hungs­kraft ausübe, sei ein Glücks­fall, der nun not­wen­dige Schul­ausbau ein Mei­len­stein in der Gemein­de­ent­wick­lung. Die Frage in der neuen Legis­la­tur­pe­riode laute: „Was schulden wir unseren Nach­kommen?“, um die Gemeinde und das ört­liche Leben attraktiv und zukunfts­ge­recht zu ent­wi­ckeln.

Die wei­tere Ent­wick­lung der Ganz­ta­ges­be­treuung, digi­tale Ver­net­zung in vielen Lebens­be­rei­chen, Mobi­lität mit öffent­li­chen Nah­ver­kehr wie der Anbin­dung an S-Bahn und Neo-Bus, aber auch För­de­rung der E-Mobi­lität, Flä­chen­ma­nage­ment und Bau­lü­cken­ka­taster, Wege zur kli­ma­neu­tralen Gemeinde über Hei­ders­bach hinaus, Sport­stät­ten­ent­wick­lung u.ä. habe man im Blick.

Dabei unter­blei­bende not­wen­dige Maß­nahmen seien ver­scho­bene Schulden! In der Bio-Mus­ter­re­gion solle Lim­bach eine posi­tive Rolle spielen: „Wir Grüne setzen uns ein für art­ge­rechte Tier­hal­tung sowie Schutz von Bienen und Insekten ein, für weniger Pes­ti­zide und Dünger zum Schutz des Grund­was­sers.“

Stolz stellte man fest, dass man mit sieben weib­li­chen Kan­di­die­renden ein deut­li­ches Zei­chen für wirk­liche Gleich­stel­lung setze, „was im hun­dertsten Jahr des Frau­en­wahl­rechts längst selbst­ver­ständ­lich sein sollte!“

Die Liste des GAL in alpha­be­ti­scher Rei­hen­folge: Katha­rina Albert (Lim­bach), Klaus Brauch-Dylla (Wagen­schwend), Ingrid Camarena-Expo­sito (Lim­bach), Klaus Dietz (Sche­ringen), Corinna Hanisch (Bals­bach), Hans-Peter Hrynko (Lau­den­berg), Aida Khrai­bani (Lim­bach), Aron Lach­mann (Hei­ders­bach), Ange­lika Pfrang (Sche­ringen), Doro­thee Ritt­mann-Min­ninger (Lim­bach), Hans-Jürgen Stetter (Wagen­schwend), Sieg­linde Weber (Lim­bach).

veröffentlicht am 11.04.2019 mit den Schlagwörtern