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11Aug

CDU-Landräte nutzen Flüchtlingsproblem für Wahlkampf

Kom­mentar zu
Land­räte for­dern Ant­worten von Kret­sch­mann

Die Unter­brin­gung der Flücht­linge wird Wahl­kampf­thema werden. Schade. Es wird zwi­schen den guten und den bösen Flücht­lingen unter­schieden, die mit Asyl­grund sind die Guten. Das Pro­blem ist viel­schichtig und nicht geeignet, um für Wahl­kampf­zwecke miss­braucht zu werden. Warum ver­lassen Men­schen ihre Heimat? Doch nicht ohne Not. Wer denken kann, denke, und über­lege sich, wer warum kommt. Schnell wird auch klar, dass diese Wan­de­rungs­be­we­gungen im Rahmen des Kli­ma­wan­dels zunehmen werden. Es ist leichter, die Flücht­linge in Gute und Böse zu unter­teilen, als dar­über nach­zu­denken, wie eine Welt aus­sehen müsste, bei der Flucht nicht nötig ist und alle in Frieden mit­ein­ander leben können, und dies dann noch auch umzu­setzen. Dafür brau­chen wir alle demo­kra­ti­schen Kräfte. An unseren Landrat kann ich nur appel­lieren: „Lerne aus dem Struw­wel­peter und denke an Pau­lin­chen!“

Simone Heitz
Frak­ti­ons­vor­sit­zende

veröffentlicht am 11.08.2015 mit den Schlagwörtern