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27Dez

Kräfte bündeln für bessere Bildung und Integration

Der Kreis­vor­stand der Grünen war sich in seiner letzten Sit­zung im alten Jahr einig, dass die Pläne der Lan­des­re­gie­rung von Minis­ter­prä­si­dent Win­fried Kret­sch­mann zur regio­nalen Schul­ent­wick­lung gerade im länd­li­chen Raum eine gute Ver­sor­gung mit gut erreich­baren und leis­tungs­fä­higen Schulen sicher­stellen. Gym­na­sien spielen dabei nach wie vor eine wich­tige Rolle. Aber auch die Gemein­schafts­schulen haben ihre Berech­ti­gung, sichern sie doch mit ihrem Kon­zept der indi­vi­du­ellen För­de­rung von Schü­le­rinnen und Schü­lern ein gut ver­netztes Angebot von wohn­ort­nahen Schul­stand­orten, gerade auch im länd­li­chen Raum. Nach 40 Jahren einen neuen Schul­ent­wick­lungs­plan anzu­gehen, findet Sig­linde Mack, Schatz­meis­terin im Kreis­ver­band, mutig und not­wendig.

Dis­kus­si­ons­thema war im Vor­stand auch die Flücht­lings­po­litik. Aus eigener Anschauung wissen die Kreis­grünen, dass die Gemein­schafts­un­ter­kunft und die Bedarfs­auf­nah­me­stelle in Hard­heim, auch dank der ehren­amt­li­chen Unter­stüt­zung der Bürger, her­vor­ra­gende Arbeit leisten, die sich bun­des­weit sehen lassen kann. Auf allen Ebenen wird intensiv daran gear­beitet, Abläufe zu ver­bes­sern und Ehren­amt­li­chen-Arbeit kreis­weit zu ver­netzen. Einen haupt­amt­li­chen Inte­gra­ti­ons­be­auf­tragten for­dern die Grünen seit Langem. Dass mit einer sol­chen Stelle Haupt- und Ehrenamt zen­tral orga­ni­siert werden sollen, begrüßte auch die grüne Land­tags­kan­di­datin Simone Heitz: „Nur so ist gute Flücht­lings­ar­beit mög­lich: Wir müssen alle vor­han­denen Kräfte nutzen – aber sinn­voll, damit Dop­pel­struk­turen ver­meiden werden und Ehren­amt­liche moti­viert bleiben. Wunsch der Kreis­tags­frak­tion bleibt weiter, dass Ehren­amt­liche pro­fes­sio­nell betreut und unter­stützt werden.“

Die Stim­mungs­lage im Land­kreis the­ma­ti­sierte Vor­stands­spre­cher Hans-Detlef Ott: Dass sich die Lan­des­re­gie­rung unter anderem mit der Ein­stel­lung von Sozi­al­be­treuern und -päd­agogen, aber auch mit bereits über 100 neuen Leh­rer­stellen aktiv und bun­des­weit vor­bild­lich den anste­henden Inte­gra­ti­ons­auf­gaben stellt, wird aus seiner Sicht zu wenig wahr­ge­nommen. „Ängste zu schüren, wie es die Oppo­si­tion tut, schadet dem poli­ti­schen Klima“, ver­trat er seinen Aufruf, Parolen von Rechts ent­schieden ent­ge­gen­zu­treten: „Alle müssen, da wo sie stehen, auf­merksam beob­achten und mutig ein­schreiten, damit frem­den­feind­liche Äuße­rungen nicht wieder salon­fähig werden – auch am Stamm­tisch oder im Freun­des­kreis.“

veröffentlicht am 27.12.2015 mit den Schlagwörtern , ,