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Artikel zum Schlagwort Abfallwirtschaft

23Sep

KWO-Abfälle: AWN bestätigt Sichtweise der Grünen

In ihrem heutigen Bericht über die Aufsichtssratsitzung der Abfallwirtschaftsgesellschaft des Neckar-Odenwald-Kreises (AWN) zitieren die Fränkischen Nachrichten den AWN-Pressesprecher Martin Hahn und berichten wie folgt:

[…] Und Hahn weiter: „Eine fachliche Begründung seitens der Ärzteschaft gibt es bis heute nach unserer Information noch nicht“. Es lägen keine neuen Erkenntnisse in Bezug auf das 10-Mikrosievert-Konzept vor. „Die Landesregierung hält den Beschluss der Landesärztekammer für nicht nachvollziehbar und dringend revisionsbedürftig“, so die Landesregierung in einem Antwortschreiben aufgrund einer Landtagsanfrage. Laut Martin Hahn hätten auch bei der Risikobeurteilung des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit Empfehlungen der Strahlenschutzkommission (SSK) zugrunde gelegen – auch hier sei ebenfalls hochrangiger medizinischer Sachverstand vertreten gewesen. […]

Zum vollständigen Bericht: „Der Entsorgungspflicht wird nachgekommen“

21Sep

Was ist hier der Skandal?

Liebe Grüne und Grün-Interessierte,

Ihr habt Euch sicher gefragt, was ist da los, als Ihr die Zeitung heute morgen aufgeschlagen habt. Skandal!

In Kurzform: Angeblich nicht-öffentliches wurde öffentlich.
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18Aug

Ausführliche Informationen zum KWO-Bauschutt

Liebe Grüne und Grün-Interessierte,

die AWN ist annahmepflichtig für den Bauschutt aus KWO, das hat auch die Presse der letzten Tage deutlich gemacht. Darüber wurde vergessen, dass das nicht alles war, denn selbstverständlich haben wir uns eingehend mit dem Thema beschäftigt, formell und materiell.
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18Aug

Leserbrief: Versachlichung nötig

Die Wellen schlagen hoch beim Thema „Deponierung freigemessenen Betonmülls vom AKW Obrigheim auf der Deponie Sansenhecken in Buchen“. Nachdem 2017 im neuen Atomgesetz auf Bundesebene entschieden wurde, bundesweit auf den sofortigen Rückbau der AKWs zu setzen, gilt derzeit die gesetzliche Regelung, dass bestimmte Materialien nach den Erkenntnissen der von der Strahlenschutzkommission erstellten Strahlenschutzverordnung nach dem 10-Mikrosievert-Prinzip freigemessen werden. Ein Teil davon wird zur Deponierung freigemessen.

Unabhängig davon, dass wir dringend fordern, dass jegliche Erkenntnisse über Gefahren von Niedrigstrahlung unbedingt in der Bewertung der Strahlenschutzkommission berücksichtigt werden müssen, insbesondere nach den Vorwürfen der Landesärztekammer und des deutschen Ärztetages, gilt es aber doch vor allem, höchste Sorgfalt bei der anstehenden Deponierung des freigemessenen Betonmülls einzufordern.
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16Aug

Leserbrief: Grundsatzvereinbarung schafft Klarheit

Leserbrief zu „Keine Rechtsgrundlage für Anlieferung“

Landrat Brötel und AWN-Geschäftsführer Ginter behaupten, aus der Grundsatzvereinbarung ließe sich kein Recht auf Verbringung von freigemessenem Material aus dem KWO-Rückbau ableiten.

Dabei ist die Formulierung darin eindeutig: „T-Plus ist berechtigt, das Deponievolumen gemäß den jeweils geltenden Zulassungen der Deponie Sansenhecken bis zu einer Menge von 200.000 t zu nutzen. T-Plus ist insbesondere berechtigt, aber nicht verpflichtet, die bei dem Rückbau des Kernkraftwerkes Obrigheim anfallenden Materialien auf die Deponie Sansenhecken zu verbringen.“
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