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Artikel zum Schlagwort DHBW

16Nov

Nachklapp: Kreisbereisung des Ministerpräsidenten

Es hat gutgetan, dass ein grüner, dass unser grüner Minis­ter­prä­si­dent den Neckar-Oden­wald-Kreis besucht hat letzten Donnerstag. Es gab großen Bahnhof und in Hirsch­laden einen echten Staats­emp­fang. Alles wie im Film mit Staats­ka­rosse, umrahmt von Begleit­fahr­zeugen und Poli­zei­wagen mit Blau­licht vorneraus und hinterher, mit Fahnen hinterm Redner­pult, fest­li­cher Musik zum Einzug. Und als Garnie­rung einen viel­köp­figen Stab mit Proto­koll­chefin und natür­lich Body­guards. Es soll sogar Menschen gegeben haben, die die Body­guards foto­gra­fierten, als Beweis­foto. Ihr lacht, ja es war schon etwas irreal, beson­ders wenn man Winfried Kret­sch­mann, den Menschen, kennt.

Doch ihr habt es bereits gemerkt, das war die Show. Ich komme zur Politik. Die Einla­dung hatte der Land­kreis ausge­spro­chen.
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09Jan

Konkurrenzschutz war von Anfang an Bestandteil

Grüne Kreis­tags­frak­tion zur DHBW Mosbach: Gestalten statt klagen!

„Gestalten statt klagen!“ lautet die zentrale Forde­rung der Grünen Kreis­tags­frak­tion an die hiesigen Meinungs­ma­cher und vor allem an die Entschei­dungs­träger in Wirt­schaft und Politik. Mit dem Verselb­stän­di­gungs­pro­zess der künf­tigen DHBW Heil­bronn und den daraus erwach­senden Ände­rungen in Mosbach befassten sich die vier Kreis­rä­tinnen bei ihrer ersten Frak­ti­ons­sit­zung im neuen Jahr in Mosbach. Die beiden hierbei feder­füh­renden Mosba­cher Kreis­rä­tinnen Chris­tine Denz und Doro­thee Roos führten zahl­reiche Gespräche mit DHBW-Verant­wort­li­chen und mit dem Wissen­schafts­mi­nis­te­rium. Die Gremien der Gesamt-DHBW und die Landes­re­gie­rung seien – entgegen anders­lau­tender Meinungs­äu­ße­rungen in der hiesigen Presse – von Beginn an darauf bedacht gewesen, dem Standort Mosbach nicht zu schaden. Minis­terin Bauer persön­lich habe mit allen Betei­ligten im November in Mosbach gespro­chen. Zudem sei ein Lenkungs­kreis ins Leben gerufen worden, in dem explizit die Zukunft der DHBW Mosbach gestaltet werden soll.
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19Nov

Heilbronner Außenstelle der DHBW Mosbach verselbstständigt

Der Minis­terrat hat am heutigen Dienstag der Umwand­lung der bishe­rigen Außen­stelle Heil­bronn der DHBW Mosbach in eine eigen­stän­dige Studi­en­aka­demie der DHBW zuge­stimmt. Damit wird die Heil­bronner Außen­stelle der Dualen Hoch­schule Baden-Würt­tem­berg (DHBW) Mosbach verselbst­stän­digt.

Char­lotte Schnei­de­wind-Hart­nagel, stell­ver­tre­tende Frak­ti­ons­vor­sit­zende und grüne Betreu­ungs­ab­ge­ord­nete kommen­tiert den heutigen Kabi­netts­be­schluss folgen­der­maßen: „Der Kabi­netts­be­schluss beinhaltet einen fairen und nach­hal­tigen Inter­es­sen­aus­gleich zwischen den DHBW-Stand­orten, der die beson­dere Situa­tion der DHBW Mosbach als Standort im Länd­li­chen Raum ange­messen berück­sich­tigt. Damit soll sicher­ge­stellt werden, dass dem Standort Mosbach durch die Umwand­lung der Außen­stelle Heil­bronn in eine Studi­en­aka­demie kein Nach­teil entsteht.“
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03Nov

Der DHBW-Standort Mosbach muss seine Stärken entwickeln

Wissen­schafts­mi­nis­terin Theresia Bauer im Gespräch mit NOK-Grünen


Die DHBW-Diskus­sion im Kreis nimmt manchmal irra­tio­nale Züge an, die zu einem Image-Schaden führen können. Fakt ist, dass der zentrale Aufsichtsrat als höchstes stra­te­gi­sches Gremium der DHBW Baden-Würt­tem­berg die bishe­rige Außen­stelle Heil­bronn zu einem eigen­stän­digen Standort machen möchte. Das Kabi­nett in Stutt­gart entscheidet vermut­lich Ende November über den Vorschlag. Dieselbe Entwick­lung hat auch die DHBW Mosbach durch­laufen, als sie 1984 von einer Außen­stelle Mann­heims zur eigen­stän­digen Studi­en­aka­demie umge­wan­delt wurde. Aus erster Hand wollten die Kreis­tags­frak­tion, der Kreis­ver­band der Grünen und die Mosba­cher AL-Frak­tion sich infor­mieren lassen. Deshalb luden sie Wissenschafts­ministerin Theresia Bauer in der vergan­genen Woche nach Mosbach ein. Vertreten waren Chris­tine Denz und Doro­thee Roos ebenso wie Chris­tine Böhm, Anna Leischner, Doro­thee Ritt­mann-Minninger und Barbara Klein.
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05Sep

Kreistagsfraktion für „Berufsbild Elektromobilität“ in der Region

Antrag zur Aus- und Weiter­bil­dung und für eine Mobi­li­täts­stra­tegie

Das Reden über Elek­tro­mo­bi­lität ist „in“, und sie stellt gewiss eine Riesen-Chance für Inno­va­tionen im Verkehrs­wesen und für Stra­te­gien zur Begren­zung der Erder­wär­mung dar. Der Verkehrs­sektor schlägt bei den CO2-Emis­sionen mit knapp 20% zu Buche. Aber wie sieht es mit den Voraus­set­zungen in der gängigen Praxis aus? Derzeit gibt es kein Berufs­bild „Elek­tro­mo­bi­lität“. Mecha­tro­ni­kern fehlt elek­tro­ni­sches und elek­tro­tech­ni­sches Wissen, Elek­tri­kern fehlen spezi­elle Kennt­nisse im Fahr­zeugbau und in der Mechanik. Um dieses zumin­dest im Land­kreis und in der Region zu ändern, hat die Grüne Kreis­tags­frak­tion um ihre Vorsit­zende Simone Heitz die Aus- und Weiter­bil­dung fest im Blick und einen Antrag an die Land­kreis­ver­wal­tung gestellt, über­schrieben mit: „Elek­tro­mo­bi­lität – Wirt­schafts­standort Neckar-Oden­wald stärken“. Es soll zusammen mit der Kreis­hand­wer­ker­schaft ein Ausbil­dungs­zweig „Elek­tro­mo­bi­lität“ ange­boten werden; dieses so weit wie möglich in den Berufs­schulen und ebenso über die Duale Hoch­schule.
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