Weiter zum Inhalt

Artikel zum Schlagwort Klimawandel

06Dez

Mehreinnahmen als Chance für den Landkreis

Haus­halts­rede von Simone Heitz, Frak­ti­ons­vor­sit­zende von Bündnis 90/Die Grünen im Kreistag des Neckar-Oden­wald-Kreises, anläss­lich der Kreistags­sitzung am 4. Dezember in Aglas­ter­hausen

Sehr geehrte Damen und Herren,

für eine Ehren­amt­liche und einen Ehren­amt­li­chen ist es unmög­lich, übers Wochen­ende über Senkung der Kreis­um­lage zu befinden. Nachdem letzt der Ausschuss für Verwal­tung und Finanzen ein eindeu­tiges Votum gegen die Senkung der Kreis­um­lage abge­geben hat, sind mehrere Kehrt­wen­dungen oder Purzel­bäume in den Empfeh­lungen erfolgt.

Und wir sollen übers Wochen­ende befinden ohne Vorlage der konkreten Auswir­kungen, ohne dass wir wissen, was nach mehr Steuer und weniger Umlage wirk­lich im Kreis­haus­halt und bei den Haus­halten der Gemeinden selbst als Verfü­gungs­masse stehen wird, ohne konkrete Berech­nung für den Kreis­haus­halt, nur aufgrund eines Zurufs der Bürger­meister an den Landrat und auf Nach­frage dann doch noch aufgrund von Tabellen, die wir in der Kürze der Zeit nicht mehr auswerten können.

Wir sind der Meinung, dass der Land­kreis sehr wohl Mittel braucht und wir beim Ausschuss­votum bleiben sollten.
weiter­lesen

03Jun

Leserbrief: Gehört, negiert, jetzt pressiert’s

„Lokal und regional begrenzte Schlamm­massen – Folge von Stär­kest-Regen­fällen und Versie­ge­lung – teil­weise noch verschärft durch derzeit fast nackte land­wirt­schaft­lich genutzte Böden“, das sind einige der lange und sattsam bekannten Prognosen zu Folgen der Erder­wär­mung, die bereits heute eintreffen und Kommunen und Privat­leute schwer schä­digen. Vorbild­lich die Hilfs­be­reit­schaft der Nach­bar­schaften und der Profis.

Wie lange wollen wir das so weiter machen? Wie lange warnen und Lösungen vorschlagen? Wie lange immer wieder Schäden besei­tigen? Die Erder­wär­mung haben wir alle verur­sacht, die Folgen betreffen uns alle. Niemand, aber auch niemand kann sagen: „Das habe ich nicht gewollt!“ Bitte, dann fangen wir endlich wirksam an!

Chris­tine Denz, Mosbach, 1. Juni 2016

14Sep

Leserbrief: Gesamtsicht statt reißerischer Darstellung

Der „Wind­kraft­gegner“ (eigenes Bekunden) Michael Hahl aus Wald­brunn hat dazu gelernt. Argu­men­tierte er zu Beginn seines Enga­ge­ments noch rational, so dass man sich mit seinen Argu­menten ausein­ander setzen konnte, verlegt er sich mehr und mehr in seinen Pres­se­ver­öf­fent­li­chungen auf reiße­ri­sche und emo­tio­na­li­sie­ren­de Darstel­lungen der zu Schaden gekom­menen Vögel, so auch in dem Leser­brief vom 9.9.2015. Heute ist es leider bei vielen Menschen so, dass sie sich von lautem Geschrei beein­dru­cken lassen, ohne eine Gesamt­sicht zu verlangen. Das ist vermut­lich die Absicht von Herrn Hahl. Ähnlich verfahren im Übrigen auch die Wind­kraft­gegner im Raum Hard­heim und anderswo, die sich längst vernetzt haben.
weiter­lesen

11Mai

CDU-Senioren läßt Klimawandel kalt

Leser­brief zur geplanten Veran­stal­tung der Senioren-Union in Wall­dürn zum Klima­wandel

Es stimmt: Wetter­ex­treme sind kein Allein­stellungs­merkmal unserer Zeit. Da es auch in grauer Vorzeit bereits lang andau­ernde Hitze­perioden gab, als Treib­haus­gas­emissionen noch kein Thema waren, haben Wissen­schaftler der ETH Zürich eine welt­um­fas­sende Pers­pek­tive gewählt. In einer soeben erschie­nenen Studie kommen die Forscher zu dem Schluss, dass 75 Prozent der heute auftre­tenden Hitze­extreme und knapp 20 Prozent der Nieder­schlags­extreme auf die globale Erwär­mung – und damit zum über­wie­genden Teil auf uns – zurück­zu­führen sind. „Unsere Genera­tion ist die letzte, die die Chance hat, die größten Risiken des Klima­wan­dels abzu­wenden und den globalen Tempe­ra­tur­an­stieg unter 2 Grad zu halten. Das Über­schreiten der 400-ppm-Schwelle zeigt, dass die Zeit dafür knapp wird“, teilt in diesem Zusam­men­hang auch die Umwelt­or­ga­ni­sa­tion German­watch mit. Wir haben daher keine andere Wahl, als dieser Entwick­lung ent­gegen­zu­steuern, um unsere Lebens­grund­lagen auch für nach­fol­gende Genera­tionen zu erhalten. Denn wie der deut­sche Astro­naut Alex­ander Gerst es mit dem Blick aus dem All auf die Erde ausdrückte: „Dieser kleine Planet dort unten ist unsere Heimat und wir können ihn durch nichts ersetzen.“

Chris­tine Böhm, Kreis­vor­sit­zende

06Dez

Haushaltsrede zur Kreistagssitzung

Haus­halts­rede von Simone Heitz, Frak­ti­ons­vor­sit­zende von Bündnis 90/Die Grünen im Kreistag des Neckar-Oden­wald-Kreises, anläss­lich der Kreistags­sitzung am 3. Dezember in Buchen

Sehr geehrter Landrat Dr. Brötel, liebe Kolle­ginnen und Kollegen, liebe Gäste,

wenn Norbert Ripp­berger nicht so geätzt hätte, könnte ich direkt zur Haus­halts­rede kommen … Wenn ihr Schwarzen so weiter­macht, gewinnt ihr wieder nicht bei den kommenden Land­tags­wahlen. Karl-Heinz Neser wäre stolz auf Dich gewesen, nur das KWO hat noch gefehlt. Ober war das der Aufschlag, dass du seine Nach­folge antreten willst? Sei es wie es sei, Ich sage ja auch nicht: Euch hätte in Mudau kein Cent für irgend­eine Stra­ßen­decke gehört, sondern wir haben unter­stützt. Zur Schul­po­litik unter­schlagt ihr auch, dass ihr Schwarzen die Haupt- und Real­schulen aus Kosten­gründen zusam­men­legen wolltet, da ist mir ein pädago­gi­sches Konzept wie bei der Gemein­schafts­schule als Grund für Ände­rungen in der Schul­po­litik bedeu­tend lieber!

Jetzt zurück zum Haus­halt: wer an vierter Stelle redet, kann sich auf Kern­punkte beschränken. Für die grüne Frak­tion sind dies die Themen Flücht­lings­si­tua­tion, Kliniken, Stra­ßenbau und das Quer­schnitts­thema Nach­hal­tig­keit. Das wich­tige Aufga­ben­ge­biet der Sozi­al­leis­tungen wurde von meinen Vorred­nern darge­legt.
weiter­lesen