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Artikel zum Schlagwort Klimawandel

03Jun

Leserbrief: Gehört, negiert, jetzt pressiert’s

„Lokal und regional begrenzte Schlammmassen – Folge von Stärkest-Regenfällen und Versiegelung – teilweise noch verschärft durch derzeit fast nackte landwirtschaftlich genutzte Böden“, das sind einige der lange und sattsam bekannten Prognosen zu Folgen der Erderwärmung, die bereits heute eintreffen und Kommunen und Privatleute schwer schädigen. Vorbildlich die Hilfsbereitschaft der Nachbarschaften und der Profis.

Wie lange wollen wir das so weiter machen? Wie lange warnen und Lösungen vorschlagen? Wie lange immer wieder Schäden beseitigen? Die Erderwärmung haben wir alle verursacht, die Folgen betreffen uns alle. Niemand, aber auch niemand kann sagen: „Das habe ich nicht gewollt!“ Bitte, dann fangen wir endlich wirksam an!

Christine Denz, Mosbach, 1. Juni 2016

14Sep

Leserbrief: Gesamtsicht statt reißerischer Darstellung

Der „Windkraftgegner“ (eigenes Bekunden) Michael Hahl aus Waldbrunn hat dazu gelernt. Argumentierte er zu Beginn seines Engagements noch rational, so dass man sich mit seinen Argumenten auseinander setzen konnte, verlegt er sich mehr und mehr in seinen Presseveröffentlichungen auf reißerische und emo­tio­na­li­sie­ren­de Darstellungen der zu Schaden gekommenen Vögel, so auch in dem Leserbrief vom 9.9.2015. Heute ist es leider bei vielen Menschen so, dass sie sich von lautem Geschrei beeindrucken lassen, ohne eine Gesamtsicht zu verlangen. Das ist vermutlich die Absicht von Herrn Hahl. Ähnlich verfahren im Übrigen auch die Wind­kraft­gegner im Raum Hardheim und anderswo, die sich längst vernetzt haben.
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11Mai

CDU-Senioren läßt Klimawandel kalt

Leserbrief zur geplanten Veranstaltung der Senioren-Union in Walldürn zum Klimawandel

Es stimmt: Wetterextreme sind kein Allein­stellungs­merkmal unserer Zeit. Da es auch in grauer Vorzeit bereits lang andauernde Hitze­perioden gab, als Treib­haus­gas­emissionen noch kein Thema waren, haben Wissenschaftler der ETH Zürich eine weltumfassende Pers­pek­tive gewählt. In einer soeben erschienenen Studie kommen die Forscher zu dem Schluss, dass 75 Prozent der heute auftretenden Hitze­extreme und knapp 20 Prozent der Nieder­schlags­extreme auf die globale Erwärmung – und damit zum überwiegenden Teil auf uns – zurückzuführen sind. „Unsere Generation ist die letzte, die die Chance hat, die größten Risiken des Klimawandels abzuwenden und den globalen Temperaturanstieg unter 2 Grad zu halten. Das Überschreiten der 400-ppm-Schwelle zeigt, dass die Zeit dafür knapp wird“, teilt in diesem Zusammenhang auch die Umweltorganisation Germanwatch mit. Wir haben daher keine andere Wahl, als dieser Entwicklung ent­gegen­zu­steuern, um unsere Lebensgrundlagen auch für nachfolgende Generationen zu erhalten. Denn wie der deutsche Astronaut Alexander Gerst es mit dem Blick aus dem All auf die Erde ausdrückte: „Dieser kleine Planet dort unten ist unsere Heimat und wir können ihn durch nichts ersetzen.“

Christine Böhm, Kreisvorsitzende

06Dez

Haushaltsrede zur Kreistagssitzung

Haushaltsrede von Simone Heitz, Fraktionsvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen im Kreistag des Neckar-Odenwald-Kreises, anläßlich der Kreistags­sitzung am 3. Dezember in Buchen

Sehr geehrter Landrat Dr. Brötel, liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Gäste,

wenn Norbert Rippberger nicht so geätzt hätte, könnte ich direkt zur Haushaltsrede kommen … Wenn ihr Schwarzen so weitermacht, gewinnt ihr wieder nicht bei den kommenden Landtagswahlen. Karl-Heinz Neser wäre stolz auf Dich gewesen, nur das KWO hat noch gefehlt. Ober war das der Aufschlag, dass du seine Nachfolge antreten willst? Sei es wie es sei, Ich sage ja auch nicht: Euch hätte in Mudau kein Cent für irgendeine Straßendecke gehört, sondern wir haben unterstützt. Zur Schulpolitik unterschlagt ihr auch, dass ihr Schwarzen die Haupt- und Realschulen aus Kostengründen zusammenlegen wolltet, da ist mir ein pädagogisches Konzept wie bei der Gemeinschaftsschule als Grund für Änderungen in der Schulpolitik bedeutend lieber!

Jetzt zurück zum Haushalt: wer an vierter Stelle redet, kann sich auf Kernpunkte beschränken. Für die grüne Fraktion sind dies die Themen Flüchtlingssituation, Kliniken, Straßenbau und das Querschnittsthema Nachhaltigkeit. Das wichtige Aufgabengebiet der Sozialleistungen wurde von meinen Vorrednern dargelegt.
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05Dez

Minister Hermann stellte in Buchen grüne Verkehrskonzepte vor

Winfried Hermann ist mit dem Hybridauto von Stuttgart nach Buchen gekommen. Das erzählte der Verkehrsminister des Landes beim Vor-Ort-Termin in der Odenwald-Metropole nicht nur, weil er diese Standardfrage immer beantworten muss, sondern weil er Flexibilität in der Wahl von Verkehrsmitteln für ein wichtiges Instrument der Verkehrspolitik hält. Nach dem Eintrag ins Goldene Buch der Stadt und dem Besuch einer Elektrotankstelle der örtlichen Stadtwerke erklärt Hermann, wie intelligente Verkehrsplanung und -infrastruktur abgestimmt sein müssen, um den übergeordneten Zielen der Grünen näher zu kommen: Nachhaltigkeit und Klimaschutz seien auch in seinem Ressort zentrale Themen. Mobilität könne man nicht losgelöst von Wirtschafts-, Klima- oder Sozialpolitik denken.
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