Weiter zum Inhalt

Artikel zum Schlagwort Nachhaltigkeit

16Feb

Geld für gute Straßen

Entgegen der Stra­ßen­ver­hin­de­rungsmär der CDU hat die grün-rote Landes­re­gie­rung im Neckar-Oden­wald-Kreis in ihrer Amts­zeit jähr­lich etwa eine halbe Million Euro mehr für Stra­ßenbau ausge­geben als die Vorgän­ger­re­gie­rung. Konkret hat die schwarz-gelbe Regie­rung von 2006 bis 2010 12,9 Millionen Euro pro Jahr ausge­geben.

Grün-Rot
2011: 13,6 Millionen Euro
2012: 13,3 Millionen Euro
2013: 13,9 Millionen Euro
2014: 13,4 Millionen Euro

Wir setzen auf Erhalt einer guten Infra­struktur.

Simone Heitz

Die Zahlen für Baden-Würt­tem­berg, weitere Infor­ma­tionen unter Inves­ti­tionen im Stra­ßenbau auf Rekord­ni­veau:

15Mai

Bundesregierung gefährdet nachhaltige Forststruktur

Stel­lung­nahme zum Kartell­ver­fahren zur Holz­ver­mark­tung

Das Bundes­kar­tellamt hat aus EU-Beihilfe-recht­li­cher Sicht (Art 101 AGVO) und Wett­be­werbs­ge­sichts­punkten (§ 1 GWB) dem Land Baden-Würt­tem­berg einen Beschluss­ent­wurf vorge­legt, der im Beschluss­fall zur schritt­weisen Zerschla­gung des gewach­senen Einheits­forst­amts bis 2017 führt. Das Bundes­kar­tellamt sieht in der gebün­delten in Rund­holz­ver­mark­tung ein Monopol und fordert eine getrennte Vermark­tung des Holzes. Die Argu­mente der Wett­be­werbs­hüter („Das Land handelt wirt­schaft­lich, unter­neh­me­risch. Das Land handelt bei der Holz­ge­win­nung und Vermark­tung nicht hoheit­lich. Das Land subven­tio­niert seine Dienst­leis­tungen“) sind aus rein markt­li­be­raler Sicht nach­voll­ziehbar.

Doch soll ein Gemein­wesen nicht selbst entscheiden können, was dem Gemein­wohl dient? Die privaten Wald­be­sitzer, die kommu­nalen Wald­be­sitzer wurden durch das Einheits­forstamt nicht benach­tei­ligt. Die Säge­werke hatten keine über­höhten Preise zu zahlen. Es wurde dem Wald nicht zu viel und nicht zu wenig Holz entnommen. Der Wald wird gehegt und gepflegt. Seine Aufgabe für Boden, Luft und Wasser, Natur­schutz und Naherho­lung kann und darf er erfüllen.
weiter­lesen

06Dez

Haushaltsrede zur Kreistagssitzung

Haus­halts­rede von Simone Heitz, Frak­ti­ons­vor­sit­zende von Bündnis 90/Die Grünen im Kreistag des Neckar-Oden­wald-Kreises, anläss­lich der Kreistags­sitzung am 3. Dezember in Buchen

Sehr geehrter Landrat Dr. Brötel, liebe Kolle­ginnen und Kollegen, liebe Gäste,

wenn Norbert Ripp­berger nicht so geätzt hätte, könnte ich direkt zur Haus­halts­rede kommen … Wenn ihr Schwarzen so weiter­macht, gewinnt ihr wieder nicht bei den kommenden Land­tags­wahlen. Karl-Heinz Neser wäre stolz auf Dich gewesen, nur das KWO hat noch gefehlt. Ober war das der Aufschlag, dass du seine Nach­folge antreten willst? Sei es wie es sei, Ich sage ja auch nicht: Euch hätte in Mudau kein Cent für irgend­eine Stra­ßen­decke gehört, sondern wir haben unter­stützt. Zur Schul­po­litik unter­schlagt ihr auch, dass ihr Schwarzen die Haupt- und Real­schulen aus Kosten­gründen zusam­men­legen wolltet, da ist mir ein pädago­gi­sches Konzept wie bei der Gemein­schafts­schule als Grund für Ände­rungen in der Schul­po­litik bedeu­tend lieber!

Jetzt zurück zum Haus­halt: wer an vierter Stelle redet, kann sich auf Kern­punkte beschränken. Für die grüne Frak­tion sind dies die Themen Flücht­lings­si­tua­tion, Kliniken, Stra­ßenbau und das Quer­schnitts­thema Nach­hal­tig­keit. Das wich­tige Aufga­ben­ge­biet der Sozi­al­leis­tungen wurde von meinen Vorred­nern darge­legt.
weiter­lesen

29Jul

Grüne stellen sich zentralen Zukunftsfragen

Podi­ums­dis­kus­sion mit Dr. Gerhard Schick zu Wirt­schaft und Finanzen

Erfreut stellte der Grüne Kreis­vor­sit­zende und Bundes­tags­kan­didat Hans-Detlef Ott bei der Begrü­ßung im Mosba­cher „Amts­st­üble“ fest, dass trotz des Sommer­wet­ters zahl­reiche Inter­es­sierte der Einla­dung des Grünen Arbeits­kreises Wirt­schaft zu einer Podi­ums­dis­kus­sion gefolgt waren: „Die Zeit ist reif für Grüne Themen“. Als Refe­renten hieß er zunächst mit dem finanz­po­li­ti­schen Spre­cher der Bundes­tags­frak­tion MdB Dr. Gerhard Schick aus Mann­heim einen im Neckar-Oden­wald-Kreis regel­mäßig und gern gese­henen Gast will­kommen. Als weitere Vortra­gende begrüßte er Dr. Uwe Graser, Gemein­derat aus Aglas­ter­hausen, sowie den Mosba­cher AL-Stadtrat Joachim Barzen. Hans-Detlef Ott betonte eingangs, dass der Arbeits­kreis Wirt­schaft mit dieser Veran­stal­tung über die Partei­grenzen hinweg einen Beitrag zum Weiter­denken der bestehenden Wirt­schafts­struk­turen leisten wolle.
weiter­lesen

16Jul

Zukünftiges Wirtschaften in der Wirtschaft der Zukunft

Grüne disku­tieren Konzepte für mehr Nach­hal­tig­keit

Mit dem finanz­po­li­ti­schen Spre­cher der Bundes­tags­frak­tion von Bündnis 90/Die Grünen, dem Mann­heimer Bundes­tags­ab­ge­ord­neten Dr. Gerhard Schick, disku­tieren die Neckar-Oden­wald-Grünen am Mitt­woch, 24. Juli 2013 um 19 Uhr im Restau­rant Amts­st­üble in Mosbach die bestehenden Wirt­schafts­struk­turen und ihre Weiter­ent­wick­lungs­mög­lich­keiten.

Unter Mode­ra­tion von Kreis­vor­stands­spre­cher und Bundes­tags­kan­didat Hans-Detlef Ott stellt zunächst Dr. Schick mit seinem Referat: „Der „Green New Deal“ – Wirt­schaften, aber GRÜN!“ die Grund­züge grüner Wirt­schafts- und Finanz­po­litik vor. Ihm folgt Dr. Uwe Graser (Aglas­ter­hausen), der unter dem Titel „Wirt­schafts­wachstum oder Nach­hal­tig­keit?!“ ein Plädoyer für eine Post­wachs­tums­ge­sell­schaft ange­kün­digt hat. Der Mosba­cher AL-Stadtrat Joachim Barzen fordert anschlie­ßend: „Die Rück­kehr des Real-Geldes. Warum unser Zahlungs­mittel vom Zwang der kurz­fris­tigen Rendite befreit werden muss. Und was es bringt.“
weiter­lesen