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Artikel zum Schlagwort Tierschutz

06Dez

Mehreinnahmen als Chance für den Landkreis

Haus­halts­rede von Simone Heitz, Frak­ti­ons­vor­sit­zende von Bündnis 90/Die Grünen im Kreistag des Neckar-Oden­wald-Kreises, anläss­lich der Kreistags­sitzung am 4. Dezember in Aglas­ter­hausen

Sehr geehrte Damen und Herren,

für eine Ehren­amt­liche und einen Ehren­amt­li­chen ist es unmög­lich, übers Wochen­ende über Sen­kung der Kreis­um­lage zu befinden. Nachdem letzt der Aus­schuss für Ver­wal­tung und Finanzen ein ein­deu­tiges Votum gegen die Sen­kung der Kreis­um­lage abge­geben hat, sind meh­rere Kehrt­wen­dungen oder Pur­zel­bäume in den Emp­feh­lungen erfolgt.

Und wir sollen übers Wochen­ende befinden ohne Vor­lage der kon­kreten Aus­wir­kungen, ohne dass wir wissen, was nach mehr Steuer und weniger Umlage wirk­lich im Kreis­haus­halt und bei den Haus­halten der Gemeinden selbst als Ver­fü­gungs­masse stehen wird, ohne kon­krete Berech­nung für den Kreis­haus­halt, nur auf­grund eines Zurufs der Bür­ger­meister an den Landrat und auf Nach­frage dann doch noch auf­grund von Tabellen, die wir in der Kürze der Zeit nicht mehr aus­werten können.

Wir sind der Mei­nung, dass der Land­kreis sehr wohl Mittel braucht und wir beim Aus­schuss­votum bleiben sollten.
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14Sep

Leserbrief: Gesamtsicht statt reißerischer Darstellung

Der „Wind­kraft­gegner“ (eigenes Bekunden) Michael Hahl aus Wald­brunn hat dazu gelernt. Argu­men­tierte er zu Beginn seines Enga­ge­ments noch rational, so dass man sich mit seinen Argu­menten aus­ein­ander setzen konnte, ver­legt er sich mehr und mehr in seinen Pres­se­ver­öf­fent­li­chungen auf rei­ße­ri­sche und emo­tio­na­li­sie­ren­de Dar­stel­lungen der zu Schaden gekom­menen Vögel, so auch in dem Leser­brief vom 9.9.2015. Heute ist es leider bei vielen Men­schen so, dass sie sich von lautem Geschrei beein­dru­cken lassen, ohne eine Gesamt­sicht zu ver­langen. Das ist ver­mut­lich die Absicht von Herrn Hahl. Ähn­lich ver­fahren im Übrigen auch die Wind­kraft­gegner im Raum Hard­heim und anderswo, die sich längst ver­netzt haben.
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17Jul

Welche Landwirtschaft wollen wir?

Harald Ebner, MdB spricht in Buchen auch zu TTIP und Ver­brau­cher­schutz

„Nach­hal­tige Agrar­po­litik in Baden-Würt­tem­berg“ ist das Thema von MdB Harald Ebner, Spre­cher für Gen­technik- und Bio­ökonomie­politik und Obmann der grünen Bundes­tags­fraktion im Aus­schuss für Ernäh­rung und Land­wirt­schaft, am Montag, dem 20. Juli um 19.30 Uhr im Hotel Prinz Carl in Buchen.

Die bäu­er­liche und viel­fäl­tige Land­wirt­schaft, wie sie im Neckar-Oden­wald-Kreis immer noch vor­herrscht und die hie­sige Kul­tur­land­schaft geprägt hat, ist bedroht: Der Kos­ten­druck auf kon­ven­tio­nelle Land­wirte steigt, die Ställe und Mast­an­lagen werden immer größer – mit fatalen Folgen für das Tier­wohl, die Umwelt und unsere Gesund­heit. Immer mehr bäu­er­liche Betriebe müssen in diesem Rennen ihren Hof auf­geben. Und das geplante Frei­han­dels­ab­kommen TTIP zwi­schen EU und USA droht den Land­wirten das Leben zusätz­lich schwer zu machen: Durch die in TTIP ange­legte Ver­pflich­tung, unter­schied­liche Stan­dards anzu­er­kennen – etwa nied­ri­gere Umwelt­stan­dards in der Land­wirt­schaft anderswo – wird der Wett­be­werb zulasten der euro­päi­schen Land­wirte ver­zerrt, und der Preis- und Effi­zi­enz­druck werden weiter steigen.
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14Sep

Wasser, Land und Jagd im Neckar-Odenwald-Kreis

Der Ein­la­dung des Bau­ern­ver­bands Neckar-Oden­wald-Kreis zum Vor-Ort-Termin in Wall­dürn-Alt­heim folgten MdL Char­lotte Schnei­de­wind-Hart­nagel, verbraucher­schutz­politische Spre­cherin der Grünen im Landtag, und ihr Kol­lege Georg Nelius (SPD) sowie Ver­treter des Land­rats­amts Neckar-Oden­wald.
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21Mai

„Ein Kompromiss ist gelungen, wenn alle Seiten nicht ganz zufrieden sind“

Stel­lung­nahme zum Lan­des­jagd­ge­setz – Fak­ten­blätter zum Nach­lesen

Die Pro­teste des Kreis­jäger- und des Kreis­bau­ern­ver­bandes zur Novel­lie­rung des Lan­des­jagd­ge­setzes schwellen an. Die Kreis­tags­frak­tion und der Kreis­ver­band von Bündnis 90/Die Grünen Neckar-Oden­wald beziehen dazu Stel­lung. Auch im Bürger­dialog vom 20. Mai in Aglas­ter­hausen mit dem grünen Landes­vorsitzenden Oliver Hil­den­brand und der Minis­terin im Staats­ministerium Silke Krebs fand dieses Thema seinen Platz. Dort konnte man­ches in sach­li­cher und kon­struk­tiver Weise gerade gerückt werden. Fakt ist, dass dieses Gesetz wie viele andere auch an die Ver­än­de­rungen im Natur- und Tier­schutz­recht ange­passt werden muss, die von der EU- und der Bun­des­ebene zum Teil schon lange vor­ge­geben sind. So ist z. B. der Tier­schutz seit 2002 durch die dama­lige rot-grüne Bun­des­re­gie­rung in der Ver­fas­sung ver­an­kert worden.
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