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Artikel zum Schlagwort Windkraft

28Sep

Besuch aus der Stadt – Know-how vom Land

Mann­heimer Grüne besu­chen mit inter­es­sierten Bürger*innen Wind­kraft­an­lage im Oden­wald

Gemeinsam mit dem Orts­ver­band Nord und dem Arbeits­kreis Umwelt des Kreis­ver­bands der Mann­heimer Grünen lud der Land­tags­ab­ge­ord­nete Wolf­gang Raufelder (Grüne) zu einer Infor­ma­ti­ons­fahrt zum Wind­park Großer Wald bei Buchen ein. Vom Bahnhof Waldhof aus brach die Gruppe am Sams­tag­vor­mittag mit dem Bus in den Oden­wald auf. Vor Ort begrüßte Dr. Susanne Asch­hoff, Spre­cherin des Orts­ver­bands Nord der Mann­heimer Grünen die Gruppe, der sich neben inter­es­sierten Bürger*innen auch Gabriele Baier und Raymond Fojkar aus der grünen Gemein­de­rats­frak­tion ange­schlossen hatten. Auch die Grünen aus dem Neckar-Oden­wald-Kreis kamen zur Besich­ti­gung der Wind­kraft­an­lagen, die ober­halb des Orts­teils Hettingen im Buchener Stadt­wald stehen. Vorstands­spre­cherin Gabi Metzger freute sich über den Besuch aus der Stadt und begrüßte zusammen mit Simone Heitz für den Kreis­ver­band und die Kreis­tags­frak­tion Neckar-Oden­wald die Gäste aus Mann­heim.
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26Mai

Leserbrief: Zur Windkraft bei Hüffenhardt

DIE GRÜNEN Neckar-Oden­wald wurden von einem Bürger aus Hüffen­hardt zum Thema „Wind­park im Großen Wald bei Hüffen­hardt“ und ob „die Vernich­tung eines riesigen Lebens­raumes für 6 Wind­räd­chen gerecht­fer­tigt sind“ befragt. Die Antwort lautet:

Uns Grünen liegt der Erhalt der Natur als gesunder Lebens­raum für Mensch und Tier am Herzen. Gerade deswegen begrüßen wir grund­sätz­lich – aller­dings nicht um jeden Preis – alle Arten der Erneu­er­baren Ener­gien aus Wind, Wasser und Sonne als saubere, wert­schöp­fende und nach­hal­tige Quelle zur Strom­erzeu­gung im eigenen Land. Und das nah am (indus­tri­ellen) Verbrau­cher, um Eingriffe in Natur und Land­schaft, u.a. durch Strom­trassen, möglichst klein zu halten.
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14Sep

Leserbrief: Gesamtsicht statt reißerischer Darstellung

Der „Wind­kraft­gegner“ (eigenes Bekunden) Michael Hahl aus Wald­brunn hat dazu gelernt. Argu­men­tierte er zu Beginn seines Enga­ge­ments noch rational, so dass man sich mit seinen Argu­menten ausein­ander setzen konnte, verlegt er sich mehr und mehr in seinen Pres­se­ver­öf­fent­li­chungen auf reiße­ri­sche und emo­tio­na­li­sie­ren­de Darstel­lungen der zu Schaden gekom­menen Vögel, so auch in dem Leser­brief vom 9.9.2015. Heute ist es leider bei vielen Menschen so, dass sie sich von lautem Geschrei beein­dru­cken lassen, ohne eine Gesamt­sicht zu verlangen. Das ist vermut­lich die Absicht von Herrn Hahl. Ähnlich verfahren im Übrigen auch die Wind­kraft­gegner im Raum Hard­heim und anderswo, die sich längst vernetzt haben.
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31Okt

50-80-90 – so gelingt die Energiewende

Minis­te­ri­al­di­rektor Helm­fried Meinel unter­streicht partei­über­grei­fenden Konsens für Klima­schutz­ge­setz

Span­nend sei der Neckar-Oden­wald-Kreis, so die spon­tane fach­liche Wertung von Ministerial­direktor Helm­fried Meinel, Amts­chef im Stutt­garter Umwelt­ministerium, bei seinem Besuch beim Kreis­ver­band der Grünen in Mosbach: „Hier sind beide Seiten der Ener­gie­wende gleich­zeitig erlebbar.“ Mit dem 2005 erfolgten Ausstieg aus der Atomkraft­nutzung und dem schritt­weisen Einstieg in die Erneu­er­baren Ener­gien mit Wind, Sonne und Bioen­ergie stehe der Land­kreis beispiel­haft für beide Seiten der Ener­gie­wende. Neben der Strom­erzeugung seien hier aber auch die Bereiche Verkehr und Wärme in den Prozess mit­ein­zu­be­ziehen.
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27Mai

EEG mutiert zum Kohlebestandsschutzgesetz

Klima­po­li­tiker Fell über sein Konzept der „Globalen Abküh­lung“

Nicht weniger als das hat er sich vorge­nommen: Hans-Josef Fell, bis 2013 MdB der Grünen, Physiker und Mitautor des EEG hat ein Konzept entwi­ckelt, mit dem gleich­zeitig die Erd­erwärmung gestoppt und die globale Tempe­ratur um 2 Grad auf das vor­industrielle Niveau gesenkt werden kann. Mit massivem tech­no­lo­gi­schen Ausbau, mit hohem rentier­li­chen Finanz­ein­satz und – unter enga­gierter Betei­li­gung der Bürger. Die bishe­rigen Klima­schutz­strategien seien geschei­tert, der arkti­sche Eis­gürtel schmelze immer schneller, Wetter­extreme entwi­ckelten sich mit immer gravie­ren­deren Folgen. Notwendig seien neue Alli­anzen. Einge­laden zum Thema „Die langen Linien der Klima­po­litik – das EEG und das Konzept der ‚Globalen Abküh­lung‘“ hatte Metro­pol­Solar Rhein-Neckar e.V. in Koope­ra­tion mit S.U.N. e.V. „Uns alle drei eint das Klima­schutz­ziel der kompletten Energie­versorgung aus Erneu­er­baren Ener­gien“, so S.U.N.-Vorsitzende Chris­tine Denz in Mosbach. Fell: „100% für Strom und Wärme sind in 20 Jahren möglich.“ Was er umge­hend belegte.
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