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Artikel zum Thema Soziales & Gesundheit

30Mrz

Brief der Vorstandssprecherin Amelie Pfeiffer und des Vorstandssprechers Andreas Klaffke zur aktuellen Situation

Liebe Grüne und Grün-Inter­es­sierte im Neckar-Oden­wald-Kreis,

Kri­sen­zeiten sind nicht die Zeiten der Oppo­si­tion. Im Bund richten sich alle Augen auf das Han­deln der Regie­rung und wahr­schein­lich sind wir gerade alle froh, dass wir nicht von Donald Trump, Boris Johnson, Sebas­tian Kurz oder Jair Bol­so­naro regiert werden, die die Bedro­hung durch das SARS-CoV-2-Virus zunächst belä­chelt haben um jetzt umso mar­tia­li­schere Rhe­torik zu bemühen, um eigene Ver­säum­nisse zu ver­schleiern. Tut es da nicht gut, eine Bun­des­kanz­lerin im Fern­sehen zu sehen, die um Sach­lich­keit bemüht ist, über das Wesen der Demo­kratie spricht und für pod­casts von Enkeln für ihre Groß­el­tern wirbt, und unseren Minis­ter­prä­si­denten Win­fried Kret­sch­mann, zu hören, der den Men­schen Mut macht, ohne fal­sche Hoff­nungen zu wecken? […] wei­ter­lesen

27Mrz

Corona: Nach der Wirtschaft jetzt Solidarität mit den Bedürftigsten – Charlotte Schneidewind-Hartnagel, MdB

Nach den wich­tigen Beschlüssen zur Ein­däm­mung des Coro­na­virus und zur Stüt­zung der Wirt­schaft in der Coro­na­krise hat die Bun­des­tags­ab­ge­ord­nete Char­lotte Schnei­de­wind-Hart­nagel (Bündnis90/Die Grünen) gefor­dert, die Bedürf­nisse der Ärmsten in unserem Land in den Blick zu nehmen. wei­ter­lesen

10Mrz

Frauengerechte Politik statt Sonntagsreden – auch im Landkreis – Charlotte Schneidewind-Hartnagel

Anläss­lich des Welt­frau­en­tags 2020 am 8. März hat die Bun­des­tags­ab­ge­ord­nete Char­lotte Schnei­de­wind-Hart­nagel gefor­dert, die Bedürf­nisse von Frauen bei poli­ti­schen Ent­schei­dungen in den Mit­tel­punkt zu rücken. „Wir werden auch dieses Jahr wieder viele schöne Sonn­tags­reden hören, ohne dass daraus eine frau­en­ge­rechte poli­ti­sche Praxis abge­leitet wird“, erklärte Schnei­de­wind-Hart­nagel.

Als Bei­spiel führte die grüne Abge­ord­nete die Anfang März im Neckar-Oden­wald besie­gelte Schlie­ßung der Gynä­ko­logie- und Geburts­hil­fe­sta­tion in Mos­bach an. „Schwan­geren drohen weite Wege oder sogar Geburten im Auto oder im Ret­tungs­wagen. Das ist eine klare Absage an eine gleich­wer­tige Gesund­heits­ver­sor­gung im länd­li­chen Raum zu Lasten der Frauen – über­wie­gend von Män­nern beschlossen, die sich für eine ver­meint­lich kos­ten­spa­rende Lösung feiern.“

Die Ent­schei­dung zu Mos­bach stehe im Wider­spruch zu den Inter­essen aller Frauen im Neckar-Oden­wald-Kreis. „Trotz aller Not­wen­dig­keiten, Kosten zu redu­zieren, kann es nicht sein, dass der Kreis bei der Gesund­heits­ver­sor­gung als erstes bei der Frau­en­gesund­heit spart“, sagte Schnei­de­wind-Hart­nagel. „Wir müssen end­lich zu einer frau­en­freund­li­chen Politik kommen.“

101 Jahre nach Ein­füh­rung des Frau­en­wahl­rechts in Deutsch­land sei es an der Zeit, andere Rechte ein­zu­for­dern. „Ob Parität im Par­la­ment, die Strei­chung von §219a oder glei­cher Lohn für gleiche Arbeit – das sind Rechte, die Frauen zustehen“, so Schnei­de­wind-Hart­nagel. „Leider ist noch nichts davon so selbst­ver­ständ­lich, wie es sein sollte, auch nicht auf lokaler Ebene, wie der Fall Mos­bach zeigt.“

28Feb

Grüne Kreistagsfraktion zu Geburtsklinik und Akutgeriatrie – Fraktionssitzungsbericht

„Wie retten wir die Neckar-Oden­wald-Kli­niken?“, oder „was rettet die Neckar-Oden­wald-Kli­niken? Nicht das erste Mal dis­ku­tierte die grüne Kreis­tags­frak­tion in Vor­be­rei­tung auf eine Kreis­tags­sit­zung über das Wohl und Wehe der kreis­ei­genen Klinik gGmbH. Gabi Metzger pro­ble­ma­ti­siert die Lage aller kleinen Kli­niken auf dem Land, die grund­sätz­lich wirt­schaft­lich schlechter gestellt seien als grö­ßere Kli­niken. Man sei gezwungen zu zen­tra­li­sieren, oder Ver­bünde ein­zu­gehen um über­haupt über­leben zu können, so die Erkenntnis, die sich aus der von ihr zitierten Lite­ratur ergebe. wei­ter­lesen

21Feb

Schließung Geburtshilfe und Gynäkologie Mosbach – Charlotte Schneidewind-Hartnagel, MdB

Die medi­zi­ni­sche Ver­sor­gung von Frauen im Neckar-Oden­wald-Kreis droht in eine Schief­lage zu geraten. Um ihr inzwi­schen auf 12 Mil­lionen Euro ange­wach­senes Defizit zu ver­rin­gern, planen die kreis­ei­genen Neckar-Oden­wald-Kli­niken im Rahmen von Umstruk­tu­rie­rungen, die Gynä­ko­logie und Geburts­hilfe am Standort Mos­bach zu schließen. Künftig soll die bestehende Ent­bin­dungs­sta­tion mit Beleg­heb­ammen am Standort Buchen – 30 Kilo­meter von der Kreis­stadt Mos­bach ent­fernt – die Ver­sor­gung der Frauen aus dem gesamten Land­kreis über­nehmen. wei­ter­lesen