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16Apr

Änderungen und Bedarfe in der Coronakrise – Charlotte Schneidewind-Hartnagel, MdB

„Die Bedarfe der Fami­lien, die auch wei­terhin ihre Kinder zu Hause betreuen müssen und ver­su­chen Beruf und Familie zu ver­ein­baren, dürfen wir nach den ges­tern ange­kün­digten Locke­rungen der coro­nabe­dingten Ein­schrän­kungen nicht aus dem Blick ver­lieren.

Die Zusage, die Not­be­treu­ungen auch für andere als bis­lang berech­tigte Berufs­gruppen zu öffnen, bleibt bis­lang ungenau. Es ist höchste Zeit, die Not­be­treuung auch für Fami­lien, in denen ledig­lich ein Eltern­teil sys­tem­re­le­vant arbeitet und für alle berufs­tä­tigen Allein­er­zie­henden zu öffnen. Gerade für Ein­el­tern­fa­mi­lien ist die Ver­ein­bar­keit von Kin­der­be­treuung und Berufs­tä­tig­keit eine stän­dige Her­aus­for­de­rung.

Die acht­same Locke­rung der Ein­schrän­kungen begrüße ich, denn die Gesund­heit der Bür­ge­rinnen- und Bürger muss an erster Stelle stehen. Die schritt­weise Öff­nung der Ein­kaufs­mög­lich­keiten unter strengen hygie­ni­schen Bedin­gungen ist ein gutes Signal für die Locke­rung der Ein­schrän­kungen. Immer noch bleibt aber die aus­rei­chende Beschaf­fung von Schutz­klei­dung und medi­zi­ni­schen Atem­masken sowie die Aus­wei­tung der Test­ka­pa­zi­täten die Grund­vor­aus­set­zung für alle wei­teren Locke­rungen.“

veröffentlicht am 16.04.2020