Land erwirbt Flächen für Natur und Klimaschutz – 27 Hektar im NOK gesichert 

Käufe am Roberner See und Henschelberg
Meuter: Gut investiertes Geld!

 “Es macht eben einen deutlichen Unterschied, ob Grün oder jemand anders die Landesregierung führt!” sieht sich Grünen-Landtagskandidat Arno Meuter bestätigt. “Das Grün geführte Finanzministerium hat für das Land im vergangenen Jahr 183 Hektar Flächen für den Natur- und Klimaschutz erworben” freut sich Meuter über die Mitteilung von Finanzstaatssekretärin Gisela Splett (Grüne). Die Flächen wurden überwiegend aus Landesmitteln und aus Mitteln der Stiftung Naturschutzfonds finanziert, knapp 4 Millionen Euro investiert.

Im Regierungsbezirk Karlsruhe gingen mehr als 60 Hektar – rund ein Drittel der Gesamtfläche – in Landeseigentum über. “Was mich richtig freut, ist, dass im Neckar-Odenwald-Kreis über 27 Hektar wichtige Flächen gesichert wurden. Darunter Grundstücke in den Naturschutzgebieten „Roberner See“ sowie am „Henschelberg“” zeigt sich Meuter zufrieden, dass das Land einen Schwerpunkt auf den Erwerb von ökologisch wertvollen Flächen in der Region gelegt hat. 

In einer Pressemitteilung informieren Finanzstaatssekretärin Gisela Splett und Umweltministerin Thekla Walker (Grüne), dass das Land rund 47 Prozent mehr an Flächen als im Jahr 2024 erworben habe, darunter auch rund 44 Hektar Moore, die besonders wichtig für den Natur- und Klimaschutz seien. Umweltministerin Thekla Walker teilte dazu mit: „Mit dem Erwerb von Flächen können wir besonders effektiv auf den Erhalt unserer Lebensgrundlage hinwirken. Aus gutem Grund sind ein großer Teil dieser Flächen Moore: Sie sind hervorragende Natur- und Klimaschützer. Nicht nur bieten sie zahlreichen Tier- und Pflanzenarten wichtigen Lebensraum, auch sind sie wahre Meister im Speichern von Kohlenstoff.“  

Der Erwerb von natur- und klimaschutzrelevanten Grundstücken gehört zur Naturschutzstrategie des Landes Baden-Württemberg. Über 15.000 Hektar natur- und klimaschutzwichtige Flächen befinden sich bereits im Landeseigentum. 

So könne das Land Schutzgebiete gezielt weiterentwickeln und das Naturerbe dauerhaft sichern. Ein besonderer Fokus liege auf dem Moorgrunderwerb.