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17Apr

Leserbrief: Klima- und arbeitsplatzfreundliche Alternativen benennen!

Wer gegen etwas ist, sollte auch mögliche Alternativen benennen. Sonst kann man schnell von „Destruktivität“ oder von „Verhinderungspolitik“ sprechen. Herr Marmann, Mosbach, schreibt generell gegen den Bau von „störenden“ Windrädern im Odenwald, behauptet unbewiesen, dass sie unrentabel seien und zeigt sich enttäuscht von dem Entwurf der EEG-Novelle, die von Merkel und dem Bundes­kabinett abgesegnet ist, weil er nicht noch größere Hürden für die Windkraft an Land aufbaut.
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16Apr

Leserbrief: Im Wahlkreis „Hü“, im Bundestag „Hott“?

Leserbrief zu den Stellungnahmen der NOK-Bundestagsabgeordneten im Gespräch mit dem „Runden Tisch Gentechnikfreier Odenwald“

Wortreich und vielstimmig erklären die vier Bundestagsabgeordneten aus dem Wahl­kreis Odenwald – Tauber gegenüber dem „Runden Tisch Gentechnikfreier Neckar-Odenwald“ ihre ablehnende Haltung zum Anbau von Gen-Pflanzen. Sie nehmen das Thema nach eigener Aussage ernst, präsentieren Argumente dagegen und kündigen Initiativen an. Und warum das alles? Weil sie – im Gegensatz zu ihren jetzigen „einhelligen“ Aussagen – bei der entscheidenden Abstimmung im Bundestag gegen den Antrag der Grünen gestimmt hatten, von deutscher Seite im EU-Ministerrat gegen die Anbauzulassung der Maissorte 1507 zu votieren. Im Wahlkreis „Hü“, im Bundestag „Hott“?
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15Apr

Fahrrad-Verkehr im Kreis braucht Unterstützung

Einen Radverkehrsplan für den Landkreis gibt es, allerdings hat das Radwegenetz Lücken. Beispielhaft: Der Teilabschnitt Obrigheim – Aglasterhausen/Kirstetter Tal auf der Verbindung zwischen Mosbach und Sinsheim. Diese Strecke wird Bundestags­abgeordneter Matthias Gastel (Bündnis 90/Die Grünen) am Dienstag, 22. April, im Rahmen einer kleinen Besichtigungstour besuchen. Schotter statt Asphalt ist dort die neue, alte Lösung. Unbefriedigend, finden der Allgemeine Deutsche Fahrrad Club (ADFC) und die Grüne Kreistagsfraktion, die die Öffentlichkeit nach dem Vorort-Termin gemeinsam in die Neckarelzer „Eisenbahn“ einladen.
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15Apr

In der Bildungsküche brodelt es weiter

Wohin steuert die Schulpolitik? Drittes Mosbacher Bildungsgespräch legte mehr Kommunikationsbedarf offen

Zur Halbzeit steht die Schulpolitik der Grün-Roten Landesregierung weiter zwischen allen Fronten. Den Eindruck, dass ein Schulfrieden über alle Parteien hinweg in Sicht wäre, nahm niemand der rund 30 Gäste von der Informations- und Diskussionsveranstaltung über die Schul- und Bildungspolitik am Mittwoch in der Diedesheimer Krone mit nach Hause. Eher die Gewissheit, dass es bis dahin noch ein langer Weg sei. Mit dem Vorsitzenden des Philologenverbandes Baden-Württemberg, Bernd Saur, und Prof. Michael-Cornelius Hermann, Leiter des Bereichs Politische Grundsatzangelegenheiten im Kultusministerium des Landes, trafen ein Verfechter einer gleich bleibenden, hohen Qualität der Gymnasien im Land und ein Fürsprecher für die Gemeinschaftsschule aufeinander. Eingeladen hatte der „Arbeitskreis Mosbacher Bildungsgespräche“, bestehend aus Vertretern des Philologenverbandes BW (Richard Zöller und Frank Endlich) und des Grünen Kreisverbandes Neckar-Odenwald (Siglinde Mack und Christine Denz). Als Moderatorin behielt Gabriela Fischer-Rosenfeld den Überblick.
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10Apr

Fehler der Vorgängerregierung korrigiert: Deutlich mehr Schulsozialarbeit

Vollzeitstellen im Neckar-Odenwald-Kreis innerhalb eines Jahres fast verdoppelt

Die grün-rote Landesregierung setzte mit der Förderung der Schulsozialarbeit seit 2012 ein klares Signal für mehr Bildungsgerechtigkeit. Die Zahl der geförderten SchulsozialarbeiterInnen wächst stetig. Insgesamt wurden für das Schuljahr 2013/14 bisher fast 19 Millionen Euro für über 1800 Voll- und Teilzeitstellen bewilligt, die umgerechnet rund 1130 Vollzeitstellen entsprechen. Gegenüber dem letzten Schuljahr ist die Zahl der durch das Land geförderten Stellen damit nochmals um 13 Prozent gestiegen. Für den Neckar-Odenwald-Kreis werden in diesem Schuljahr 222.738 Euro an Fördermitteln bewilligt, damit verdoppelt sich nahezu die Anzahl der Vollzeitstellen von 7 auf 13.
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09Apr

Fukushima heute

Im vergangenen Jahr war die Nachrichtenlage zu Fukushima noch immer undurchsichtig. Das nahm Sylvia Kotting-Uhl, atompolitische Sprecherin der Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen im Bundestag, zum Anlass, zum vierten Mal seit der Atomkatastrophe von 2011 nach Japan zu reisen.

Im Dezember 2013 machte sich die Bundestagsabgeordnete ihr eigenes Bild über die Situation und Lösungsansätze vor Ort. Sie wollte herauszufinden, welche Unterstützung Japan braucht und ob ein japanischer Atomausstieg noch eine Chance hat. Als erste deutsche Parlamentarierin betrat sie den Ort der Kernschmelze des havarierten Fukushima Daichi. Ein weiterer Sperrzonenbesuch führte sie zur „Toten Stadt“.

Am Montag, 14. April berichtet Sylvia Kotting-Uhl auf Einladung des grünen Kreisverbands Neckar-Odenwald von ihren Eindrücken. Die Bevölkerung ist zum Vortrag und zur anschließenden Diskussion aktueller Atomkraft-Themen um 19 Uhr ins Hotel Lamm, Mosbach eingeladen.

08Apr

Leserbrief: Schwarzer NOK ein weißer Fleck – wirtschaftlich auf ostdeutschem Niveau

Quelle: IW Consult

Keine Frage: Wer die rote Laterne trägt, den erfüllt es meist nicht mit Stolz. Der neueste Wohlstandvergleich des Instituts der deutschen Wirtschaft sieht den Neckar-Odenwald-Kreis genau dort: Am hinteren Ende der Skala – deutschlandweit. Anhand 15 verschiedener Indikatoren wurde die Entwicklung von Arbeitsmarkt, Wirtschafts­struktur und Lebensqualität in 402 Städten und Landkreisen deutsch­land­weit ge­mes­sen und bewertet.

Im Gesamtniveau liegt der Neckar-Odenwald-Kreis auf Platz 303, bei der Entwicklung in den letzten Jahren gar nur auf 386, auf gleicher Höhe mit vielen ostdeutschen Landkreisen. Übersetzt heißt das, dass wir im nationalen Kontext dabei sind, den Anschluss zu verlieren. Im Vergleich dazu steht der Main-Tauber-Kreis mit Gesamtplatz 123 geradezu blendend da. An der Randlage in Baden-Württem­berg kann es also nicht liegen.
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07Apr

Kranke Häuser im Neckar-Odenwald-Kreis

Ärzte, Hebammen und Personalvertretung fordern mehr Offenheit vom Landratsamt

Der krankenhauspolitische Sprecher und Vorsitzende des AK Soziales der Grünen im Stuttgarter Landtag Manne Lucha und die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Charlotte Schneidewind-Hartnagel kamen auf Einladung des Kreisverbands zu einer aktuellen Diskussion mit Vertretern des Landratsamts, der Klinik­personal­vertretung, Ärzten und Hebammen nach Buchen.

Das 10-Millionen-Defizit im Haushalt 2013 der Neckar-Odenwald-Kliniken in Buchen, Hüffenhardt und Mosbach bringen den Kreis an den Rand dessen, was tragbar ist. Dies und die damit drohende Schließung von mindestens einer Klinik waren Kernthemen in der Diskussion bei der Veranstaltung am vergangenen Montag in Buchen, zu der der grüne Kreisverband öffentlich eingeladen hatte.
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